Den ehemaligen KWL-Geschäftsführern Klaus Heininger und Andreas Schirmer wird vorgeworfen, ihre Geschäfte mit sogenannten Kreditausfallversicherungen, die jetzt zu den Verlusten führen könnten, an allen Gremien, Gesellschaftern und Wirtschaftsprüfern vorbei gemacht zu haben. Davon hätten vor allem die Berater Heiningers und Schirmers von Value Partners profitiert. Von der Abschlussprämie in Höhe von rund 45 Millionen Euro seien rund 25 Millionen Euro an sie geflossen.
Laut «Focus» beschäftigte sich bis vor kurzem die Dresdner Staatsanwaltschaft mit den Geschäftspraktiken der beiden Value-Partners-Manager. Nach Überzeugung der Ermittler hätten sie schon früher als Mitarbeiter des Unternehmens Global Capital Finance städtische Manager Leipzigs bestochen und der Stadt eine Spende von 322 000 Euro für die Olympiabewerbung zukommen lassen. Dies habe die Staatsanwaltschaft ebenfalls als Bestechung gewertet. Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage des Magazins, dass beide Manager im Dezember 2009 die Einstellung der Strafverfahren gegen Zahlung von je 150 000 Euro erreicht hatten.
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