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Streikwelle bei Amazon hält an - Versandhändler unbeeindruckt

vor 23 Minuten veröffentlicht

LEIPZIG/BAD HERSFELD (dpa-AFX) - Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Streikwelle beim Versandhändler Amazon den vierten Tag in Folge fortgesetzt. Laut Gewerkschaft beteiligten sich am Donnerstag mehr als 2400 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen in Logistik-Zentren in Hessen, Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Amazon reagierte unverändert gelassen auf die Streiks. Allen Protesten zum Trotz verlängerte das Unternehmen sogar seine Bestellfrist für den Standardversand.

Laut Gewerkschaft beteiligten sich mehr als 2400 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen in Logistik-Zentren in Hessen, Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Amazon reagierte unverändert gelassen auf die Streiks. Allen Protesten zum Trotz verlängerte das Unternehmen sogar seine Bestellfrist für den Standardversand.

Dass Amazon weiterhin nicht zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag bereit sei, drücke nicht auf die Motivation der Streikenden, sagte Verdi-Sprecher Karsten Rupprecht in Werne (NRW). «Das ist nur ein Zeichen, dass wir weitermachen müssen. Wir wollen verhandeln, wir wollen Gespräche, wir wollen einen Tarifvertrag.»

Auch Mechthild Middeke von Verdi in Bad Hersfeld (Hessen) sagte, die Streikbereitschaft sei seit Montag ungebrochen. Täglich beteiligten sich in Bad Hersfeld rund 600 Kollegen an dem Ausstand. «Es geht uns um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Und da hat sich ja auch schon einiges getan.» So zahle Amazon seit vorigem Jahr ein Weihnachtsgeld, und es habe Lohnerhöhungen gegeben. «Die Kollegen wollen ernst genommen werden», sagte Middeke.

Die Streiks in Rheinberg, Werne, Leipzig und Bad Hersfeld sollen bis einschließlich Samstag fortgesetzt werden, in Graben soll bis Heiligabend gestreikt werden. Der Standort Koblenz hatte sich zwei Tage lang an den Streiks beteiligt.

«Die Beschäftigten zeigen großen Durchhaltewillen. Sie merken, dass die Streiks Wirkung zeigen. In den Versandzentren bleibt viel liegen, auch wenn Amazon das Gegenteil behauptet», erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

Amazon verlängerte unterdessen sein Lieferversprechen im Weihnachtsgeschäft. Der Versandhändler garantiert im Standardversand eine pünktliche Lieferung bis Heiligabend für Ware, die bis zum kommenden Montag um 12 Uhr geordert wird. Bislang galt das nur für Bestellungen bis Sonntagabend.