Zoster-Impfung, Studien

Zoster-Impfung: Neue Studien belegen Demenz-Schutz

30.06.2026 - 01:01:01 | boerse-global.de

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen der Gürtelrose-Impfung und einem verringerten Demenzrisiko hin.

Zoster-Impfung: Neue Studien zeigen möglichen Demenzschutz
Zoster-Impfung - Nahaufnahme von Haut mit subtilen roten Flecken, die Gürtelrose darstellen, mit verschwommenen wissenschaftlichen Instrumenten im Hintergrund. 30.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Forscher beobachten einen deutlichen Rückgang des Demenzrisikos bei Geimpften.

Impfschutz mit Zusatznutzen

Ende Juni 2026 veröffentlichte Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Impfstoff Shingrix das Demenzrisiko senken könnte. Als möglicher Mechanismus gilt die Beeinflussung von Immunantworten und Entzündungsprozessen im Nervensystem. Die Erkenntnisse befeuern die Debatte über Zoster-Impfprogramme als Teil der Demenzprävention.

Parallel dazu liefert eine portugiesische Modellstudie beeindruckende Zahlen: Eine universelle Varizellen-Impfung mit zwei Dosen könnte die Herpes-Zoster-Fälle um bis zu 2,9 Prozent senken. Die Kosteneinsparungen für das Gesundheitssystem liegen demnach zwischen 12 und 15,9 Millionen Euro. Der gesellschaftliche Gesamtnutzen wird auf 84,2 bis 93,9 Millionen Euro geschätzt.

Stress als Auslöser – sogar im All

Die Reaktivierung latenter Viren bleibt ein zentrales Forschungsthema. Die NASA nutzt Herpesviren auf der ISS als Stressindikator bei Astronauten. Obwohl die Viren nachweisbar werden, bricht die Krankheit meist nicht aus.

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Die neue Studienlage zur Zoster-Impfung ist vielversprechend: Sie könnte nicht nur vor Gürtelrose schützen, sondern auch das Demenzrisiko senken. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Report, welche Impfempfehlungen ab 60 gelten und wie Sie ganzheitlich vorbeugen können. Jetzt kostenlosen Report anfordern

Ähnliche Muster zeigen sich auf der Erde: Während der Corona-Pandemie führte psychische Belastung zu mehr Gürtelrose-Fällen. Etwa 30 Prozent aller Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens daran. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Patienten mit HIV/AIDS oder Krebs sowie immunsupprimierte Personen.

Neue Therapieansätze

In der Praxis hat sich die 6A-Strategie etabliert: Früherkennung, antivirale Therapie, Schmerzmittel, bei Bedarf Antidepressiva und umfassende Beratung. Ziel ist es vor allem, Komplikationen wie die postherpetische Neuralgie zu vermeiden.

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Gürtelrose betrifft etwa 30 Prozent aller Menschen – und die Komplikation postherpetische Neuralgie ist gefürchtet. Doch neue Studien zeigen: Die Impfung könnte auch vor Demenz schützen. Holen Sie sich die Checkliste zur Impfempfehlung und Tipps zur ganzheitlichen Prävention. Präventions-Checkliste jetzt sichern

Ergänzend rücken ganzheitliche Konzepte in den Fokus. Heilpraktiker wie Arno Kreuer in Wernau bieten spezialisierte Programme an, die Mikronährstoffe, Entzündungsmarker und Ernährung berücksichtigen. UV-Licht, Schlafmangel und Hormonschwankungen gelten als wichtige Auslöser für Schübe.

Seit April 2026 ist ein Kopfhaut-Präparat mit Prednisolon und Salicylsäure rezeptfrei erhältlich. Der OTC-Switch erleichtert den Zugang für Patienten mit milden Beschwerden. Aktuelle Daten zeigen einen Anstieg der Hautbeschwerden um über 112 Prozent – Experten führen das auf Hitze und UV-Belastung zurück.

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