Zoom, Agentic

Zoom Agentic Search: Automatische Suche in mehr als 40 Drittanwendungen

Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 14:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die neue Datenschicht bündelt Kommunikationsinhalte und Firmenwissen; weitere KI-Integrationen und Produktneuheiten sind für 2026 und 2027 vorgesehen.
Ein minimalistisch gestalteter, leerer Büroinnenraum mit klaren architektonischen Linien und natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Auf der Hausmesse Zoomtopia hat der Kommunikationsdienstleister Zoom eine zentrale Datenschicht namens Unified Context Layer vorgestellt. Die Neuerung soll Kommunikationsdaten aus Videomeetings, Telefonaten, Chats und Contact-Centern mit dokumentiertem Firmenwissen sowie externen Drittsystemen zusammenführen.

Ziel ist es, verstreute Informationen aus dem Arbeitsalltag an einer zentralen Stelle zu bündeln und für künftige Arbeitsschritte nutzbar zu machen, wie das Unternehmen in einem Bericht vom 20. Oktober 2026 mitteilte.

Integration in führende KI-Modelle und externe Plattformen

Der Unified Context Layer ist so konzipiert, dass er ohne grafische Benutzeroberfläche über Schnittstellen und MCP-Konnektoren angesteuert werden kann. Dadurch lässt sich die Technologie direkt in KI-Systeme wie ChatGPT, Claude und Codex einbinden. Ab November 2026 soll es möglich sein, Arbeitsabläufe von Zoom unmittelbar aus Claude und Codex heraus anzustoßen.

Anzeige

Die Integration von KI-Systemen in den Arbeitsalltag erfordert die Einhaltung neuer rechtlicher Rahmenbedingungen. Dieser kostenlose Download verschafft Ihnen den Überblick über Fristen, Pflichten und Risikoklassen, den Ihre Rechts- und IT-Abteilung jetzt dringend braucht. EU AI Act in 5 Schritten verstehen

Ergänzend dazu steht eine automatisierte Suchfunktion zur Verfügung. Diese sogenannte Agentic Search deckt mehr als 40 Drittanwendungen ab, darunter Unternehmenssoftware wie ServiceNow und Workday sowie Cloud-Speicherdienste wie Google Drive und OneDrive. Parallel dazu sind auch die ZoomMate AI Agent Teams verfügbar, die Anwender bei der Bewältigung komplexer Arbeitsprozesse unterstützen sollen.

Ausbau der mobilen Notizen und Hardware-Erweiterungen

Neben der Datenintegration erweitert Zoom auch seine Produktivitätswerkzeuge. Noch für Oktober 2026 ist die Einführung spezieller Workflows für die Notizfunktion My Notes vorgesehen. Für Dezember 2026 plant das Unternehmen die Veröffentlichung einer eigenständigen mobilen App für My Notes.

Anzeige

Mit der zunehmenden Vernetzung und dem Einsatz von KI-Tools entstehen neue Angriffsflächen für Unternehmen. Ein kostenloser Report klärt auf, welche rechtlichen Pflichten und Bedrohungen Unternehmer jetzt kennen müssen, um ihre Daten proaktiv zu schützen. Gratis-E-Book zu Cyberrisiken und KI-Gesetzen herunterladen

Zeitgleich sollen weitere Arbeitserleichterungen wie das Verfolgen verpasster Besprechungspunkte über Follow Meeting sowie die Erfassung von Bildschirmaufnahmen direkt im Transkript folgen.

Auch auf Hardwareebene kündigen sich Neuerungen an. Für November 2026 wird die DTEN Action Card erwartet, während eine eigene Hardware mit der Bezeichnung Bota für das erste Quartal 2027 auf dem Plan steht. Mit diesen Maßnahmen vertieft der Anbieter seine Entwicklung von einer reinen Videokonferenzsoftware hin zu einer umfassenden Plattform für vernetzte Arbeitsabläufe.

Disclaimer...
de | wissenschaft | 70393783 |