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WWDC 8. Juni: Apple stellt macOS 27 vor und beendet Intel-Support

27.05.2026 - 16:05:24 | boerse-global.de

Apple beendet mit macOS 27 den Intel-Support. Aktuelle Rabatte auf M5-Macs erleichtern den Umstieg auf die neue Chip-Generation.

WWDC 8. Juni: Apple stellt macOS 27 vor und beendet Intel-Support - Foto: über boerse-global.de
WWDC 8. Juni: Apple stellt macOS 27 vor und beendet Intel-Support - Foto: über boerse-global.de

Mit der bevorstehenden Vorstellung von macOS 27 auf der Entwicklerkonferenz WWDC am 8. Juni 2026 wird der Konzern den endgültigen Abschied von Intel-Prozessoren einläuten. Für Nutzer älterer Macs wird es höchste Zeit, über einen Wechsel nachzudenken – und die aktuellen Rabattaktionen auf die M5-Modelle kommen da gerade recht.

Sicherheitsoffensive mit macOS Tahoe 26.5

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Bereits am 11. Mai 2026 veröffentlichte Apple das Update auf macOS Tahoe 26.5 – und es hatte es in sich. Mehr als 40 Sicherheitslücken wurden geschlossen, darunter die kritische Kernel-Schwachstelle CVE-2026-28952. Besonders bemerkenswert: Entdeckt wurde sie von Forschern des Sicherheitsunternehmens Calif.io mithilfe von Anthropics KI Claude. Auch mehrere Sandbox-Escape-Lücken, Speicherfehler und Datenschutzprobleme wurden behoben.

Nur zwei Wochen später, am 26. Mai, folgte die erste Entwickler-Beta von macOS Tahoe 26.6. Apples Botschaft ist klar: Stabilität und Sicherheit haben Priorität. Größere Neuerungen sind nicht zu erwarten, dafür soll die Beta vor allem Fehler beseitigen und die Performance verbessern. Eine öffentliche Beta dürfte in den nächsten ein bis zwei Wochen erscheinen.

Clevere Tools für den Arbeitsalltag

Pünktlich zum Beta-Start erhielt auch der Applikationswechsler rcmd v3 ein umfangreiches Update. Die neue Version bietet eine professionelle Stufe für 15 Euro und bringt Funktionen wie Fuzzy-Suche, Fensterverwaltung und speicherbare Arbeitsbereiche mit – sogenannte „Stages". Gerade auf den hochauflösenden Displays der aktuellen MacBooks ein Gewinn für alle, die mit vielen Fenstern jonglieren.

Hardwarepflege: Die häufigsten Fehler

Mit zunehmender Komplexität von macOS wird auch die richtige Pflege der Hardware wichtiger. Technische Analysten haben in den letzten Wochen mehrere typische Fehler identifiziert, die die Lebensdauer von MacBooks drastisch verkürzen können.

Thermische Probleme stehen ganz oben auf der Liste. Wer sein MacBook regelmäßig auf weichen Unterlagen wie Bettdecken oder Kissen betreibt, blockiert die Luftzufuhr. Die Folge: chronische Überhitzung, die interne Komponenten beschädigen kann.

Auch beim Akku-Management gibt es Nachholbedarf. Ständiges Laden auf 100 Prozent beschleunigt den Verschleiß. Ebenso kritisch: die Verwendung von Drittanbieter-Ladegeräten, die nicht den Apple-Spezifikationen entsprechen. Sie können Anschlüsse beschädigen und die Batterie schwächen.

Ein oft übersehener Punkt ist der Speicherplatz. Eine nahezu volle SSD führt zu Leistungseinbußen, weil dem System der nötige „Swap-Space" für temporäre Daten fehlt. Und wer regelmäßige Display-Reinigung oder Software-Updates vernachlässigt, riskiert sowohl physische Schäden als auch ungepatchte Sicherheitslücken.

M5-Modelle: Jetzt günstiger denn je

Zum Memorial-Day-Wochenende haben die Preise für Apples M5-Modelle einen neuen Tiefpunkt erreicht. Das 13-Zoll MacBook Air mit M5-Chip und 16 GB RAM kostet bei Amazon aktuell rund 830 Euro – ein Nachlass von etwa 185 Euro. Die 15-Zoll-Variante startet bei etwa 1.015 Euro. Beide Modelle bieten Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und eine 12-Megapixel-Kamera mit Center Stage.

Für Profis: Das 14-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro (15-Core-CPU, 16-Core-GPU) ist für rund 1.845 Euro zu haben. Es liefert bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit bei Videowiedergabe – ein starkes Argument für alle, die viel unterwegs arbeiten.

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Ausblick: M6 und die „MacBook Ultra"-Frage

Schon jetzt kursieren Gerüchte über die nächste Generation. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent, so Brancheninsider, werde Apple in den künftigen 14- und 16-Zoll M6 MacBook Pro-Modellen auf eine Vapor-Chamber-Kühlung setzen. Das wäre eine Abkehr vom aktuellen Single-Heatpipe-Design und würde eine größere Fläche der Logikplatine kühlen – inklusive der schnellen PCIe-Gen-5-SSDs.

Doch das ambitionierteste Projekt lässt auf sich warten. Ein neues Flaggschiff, möglicherweise unter dem Namen „MacBook Ultra", wird nun erst für Anfang 2027 erwartet. Grund sind Komponentenengpässe. Das Gerät soll ein Hybrid-OLED-Display, einen Touchscreen, ein dünneres Gehäuse und die ersten 2-Nanometer-Chips M6 Pro und Max erhalten.

Das Ende der Intel-Ära

Der wichtigste Termin bleibt der 8. Juni. Mit macOS 27, das im September 2026 erscheinen soll, wird Apple voraussichtlich den Support für alle verbliebenen Intel-Macs einstellen. Betroffen wären unter anderem das 16-Zoll MacBook Pro von 2019, der 27-Zoll iMac von 2020 und der Mac Pro von 2019. Für diese Geräte ist macOS Tahoe 26 die letzte unterstützte Version.

Für alle, die noch auf Intel setzen, wird der Wechsel auf Apple Silicon damit unausweichlich. Die aktuellen Rabatte auf die M5-Modelle bieten eine günstige Gelegenheit – und wer länger wartet, könnte bald ohne Sicherheitsupdates dastehen.

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