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Windows 11: Update KB5095093 behebt BITS-Fehler und Shutdown-Verzögerungen

27.06.2026 - 05:54:41 | boerse-global.de

Ein BITS-Fehler verlangsamte das Herunterfahren von Windows 11. Ein optionales Update behebt das Problem und bringt Verbesserungen.

Windows 11: Microsoft behebt quälend langsames Herunterfahren
Windows - Stilisiertes, leuchtend blaues Windows 11-Logo in futuristischer digitaler Oberfläche mit verschwommenen Codezeilen und Datenfluss. 27.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Ein technischer Fehler im Hintergrunddienst BITS hat Windows-11-Nutzer monatelang mit quälend langsamen Herunterfahrvorgängen geplagt. Jetzt liefert Microsoft ein Update.

Der Softwarekonzern bestätigte, dass der Background Intelligent Transfer Service (BITS) für die Verzögerungen verantwortlich ist. Das optionale Update KB5095093 vom 23. Juni 2026 soll das Problem nun beheben. Es steht für die Windows-11-Versionen 24H2 und 25H2 zur manuellen Installation bereit.

Update bringt mehr als nur Tempo

Der Fehler betraf nicht nur das Herunterfahren. Auch der explorer.exe-Prozess machte Probleme: Nach dem Anmelden blieben Taskleistensymbole häufig leer. Auch das adressiert das neue Update.

Darüber hinaus hat Microsoft die Bluetooth-Leistung verbessert. AirPods sollen sich nun schneller koppeln lassen, das Beats Studio Pro erhält eine zuverlässigere Mikrofonverbindung. Auch stabilere Verbindungen, eine verbesserte Synchronisation von Stummschaltungen und schnellere Wiedergabe bei LE Audio verspricht der Patch.

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Aktuell müssen Nutzer das Update noch manuell in den Systemeinstellungen anstoßen. Das soll sich im Juli ändern: Dann plant Microsoft, die Fehlerbehebungen im Rahmen des obligatorischen Patch-Day-Rollouts an alle kompatiblen Geräte auszuliefern.

Fünf Jahre Windows 11 – und kein Ende der Arbeit

Der Bugfix fällt zeitlich mit dem fünften Geburtstag von Windows 11 zusammen, der am 24. Juni 2026 begangen wurde. Seit dem Start hat Microsoft das Betriebssystem stetig verfeinert. Aktuell arbeitet der Konzern an einer Neugestaltung zentraler Oberflächenelemente – darunter das Startmenü, die Taskleiste und Kontextmenüs.

Parallel dazu entfernt Microsoft nach und nach die dedizierten Copilot-Buttons aus vorinstallierten Apps wie Notepad, dem Snipping Tool, Fotos und Widgets. Erste Änderungen wurden bereits im April in Insider-Builds gesichtet.

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Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Performance: Ein sogenanntes „Low Latency Profile“ nutzt kurze CPU-Frequenz-Bursts, um Programmstarts zu beschleunigen und die allgemeine Reaktionsfähigkeit zu verbessern. Branchenbeobachter vergleichen diesen Ansatz mit dem Performance-Management von macOS.

Ausblick: Version 26H2 kommt im Herbst

Für die zweite Jahreshälfte bereitet Microsoft das Windows-11-Update 26H2 vor. Es soll als kleines Aktivierungspaket für Geräte ausgeliefert werden, die bereits 24H2 oder 25H2 nutzen – diese Versionen teilen sich die gleiche Architektur. Eine Ausnahme bilden ARM-basierte Geräte: Sie wechseln zu Version 26H1, da sie einen anderen Kernel verwenden.

Zu den Neuerungen des Herbst-Updates zählen ein eigener Schalter in den Systemeinstellungen, um die Bing-Integration zu deaktivieren, sowie die Unterstützung für die Google-Konto-Synchronisation im Microsoft-Edge-Browser – ein Feature, das bereits im Juli 2026 erwartet wird.

Bereits jetzt hat Microsoft die „Point-in-Time-Restore“-Funktion für Windows 11 24H2 allgemein verfügbar gemacht. Dieses Snapshot-basierte Wiederherstellungstool erlaubt es, Apps, Einstellungen und Dateien in unter zwei Minuten zurückzusetzen. Dafür reserviert das System bis zu 50 Gigabyte Speicherplatz für die Sicherung von Systemzuständen.

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