WhatsApp auf dem iPhone: Ab 30. November ist mindestens iOS 15.5 nötig
Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 01:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de
WhatsApp bereitet derzeit signifikante technische Änderungen für seine iOS-Applikation vor. Wie aus Berichten vom 23. September 2026 hervorgeht, wird der Messenger-Dienst die Mindestanforderungen an das Betriebssystem anheben und damit die Unterstützung für ältere iPhone-Modelle einschränken.
Parallel dazu arbeitet das Unternehmen an einer erweiterten Kontenverwaltung, die künftig die Nutzung von bis zu drei separaten Profilen auf einem einzigen Endgerät ermöglichen soll.
Neue Systemvoraussetzungen ab Ende November
Für Nutzer von Apple-Geräten rückt ein wichtiger Stichtag näher: Laut offiziellen Angaben des Supports wird WhatsApp ab dem 30. November 2026 mindestens die Betriebssystemversion iOS 15.5 voraussetzen. Diese Maßnahme bedeutet das Ende der Kompatibilität für alle Geräte, auf denen eine ältere Version als iOS 15.5 installiert ist.
Nach dem Erreichen dieses Datums wird der Zugriff auf den Nachrichtendienst für betroffene Nutzer gesperrt. Branchenbeobachter wiesen in Berichten vom 23. September 2026 darauf hin, dass dieser Schritt notwendig sei, um neuere Sicherheitsstandards und Funktionen innerhalb der App zu gewährleisten.
Anwender sind daher angehalten, ihre Systemsoftware zu prüfen und gegebenenfalls auf ein unterstütztes Betriebssystem zu aktualisieren, sofern die Hardware dies zulässt.
Erweiterung der Multi-Account-Funktion
Während ältere Plattformen ausgeschlossen werden, entwickelt WhatsApp neue Funktionen für aktuelle Systeme. In der Beta-Version 26.37.10.15 für iOS wurden Hinweise auf eine erweiterte Kontenverwaltung entdeckt. Demnach plant der Dienst, die Anzahl der gleichzeitig nutzbaren Profile auf bis zu drei zu erhöhen. Bisher erlaubt die offizielle App auf dem iPhone die Verwaltung von maximal zwei Konten.
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In der künftigen Kontenübersicht sollen Informationen wie Namen, Profilbilder und die jeweils hinterlegten Telefonnummern übersichtlich dargestellt werden. Um Verwechslungen zu vermeiden, wird das aktuell aktive Konto mit einem grünen Häkchen markiert.
Diese Erweiterung richtet sich insbesondere an Nutzer, die verschiedene Lebensbereiche – etwa Berufliches und Privates – strenger voneinander trennen möchten, ohne mehrere Endgeräte mitführen zu müssen.
Strikte Datentrennung und technische Voraussetzungen
Ein zentraler Aspekt der neuen Drei-Konten-Funktion ist die Unabhängigkeit der Profile voneinander. Jedes der bis zu drei Konten soll über eigene Chatverläufe, Benachrichtigungen und individuelle Datenschutzeinstellungen verfügen. Auch Medieninhalte und die für die Sicherheit relevanten App-Sperren werden laut den vorliegenden Informationen getrennt für jedes Profil verwaltet.
Besonders wichtig für die Datensicherung ist, dass auch die Backups je Telefonnummer separat gespeichert werden. Dies stellt sicher, dass Verläufe und empfangene Dateien eines Kontos nicht mit den Daten der anderen Profile vermischt werden. Wie bereits bei der bestehenden Zwei-Konten-Lösung bleibt die Voraussetzung bestehen, dass für jedes zusätzliche Profil eine eigene, verifizierte Telefonnummer erforderlich ist.
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Verfügbarkeit und aktueller Entwicklungsstand
Trotz der Entdeckung in den Beta-Codes ist die Funktion für die Verwaltung von drei Konten derzeit noch nicht für die breite Öffentlichkeit oder Teilnehmer des regulären Beta-Programms freigeschaltet. Berichte, nach denen ein Rollout bereits unmittelbar bevorstehe oder schon begonnen habe, gelten als widersprüchlich und wurden bisher nicht offiziell bestätigt.
Ein verbindlicher Termin für die Veröffentlichung der Multi-Account-Erweiterung wurde seitens des Unternehmens noch nicht kommuniziert. Nutzer müssen sich daher vorerst weiterhin mit der bestehenden Grenze von zwei Profilen begnügen, während die technische Vorbereitung auf die Systemumstellung am 30. November 2026 im Vordergrund steht.
