WhatsApp: 49 neue Designs und KI-Bildgenerator starten
Veröffentlicht: 13.07.2026 um 04:23 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Von personalisierten Chat-Oberflächen über KI-generierte Bilder bis hin zur automatischen Übersetzung – WhatsApp bereitet sich auf die nächste Generation der Kommunikation vor.
49 neue Designs für den Desktop
WhatsApp Web bekommt ein grundlegendes visuelles Update. Ganze 49 neue Chat-Designs befinden sich derzeit in der Entwicklung. Nutzer können künftig zwischen verschiedenen Farbschemata, Hintergründen und anpassbaren Chat-Blasen wählen. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest, doch der Schritt zeigt: Der Messenger setzt verstärkt auf personalisierte Nutzererfahrungen am Desktop.
Für Android-Nutzer sind erste optische Veränderungen bereits im Beta-Programm sichtbar. Seit dem Frühjahr testet das Unternehmen abgerundete Chat-Blasen, die auf den klassischen „Sprechblasen-Schwanz" verzichten. Das Ergebnis: ein moderneres, kompakteres Erscheinungsbild. Zudem zeigt ein grüner Punkt auf dem Profilbild künftig den Online-Status an – ohne dass man den Chat öffnen muss.
Meta Muse: KI-Bilder per Sprachbefehl
Seit Juli 2026 rollt WhatsApp in ausgewählten Ländern die Meta Muse Image AI aus. Die Künstliche Intelligenz verwandelt Textbeschreibungen in Bilder und erlaubt die Bearbeitung vorhandener Fotos per Sprach- oder Texteingabe. Hintergründe austauschen, Skizzen in Kunstwerke verwandeln oder über 30 KI-Effekte für Statusmeldungen – die Möglichkeiten sind vielfältig.
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Datenschutzbedenken begegnet WhatsApp mit einem Inkognito-Modus für Meta AI, der am 11. Juli eingeführt wurde. In diesem Modus sind Nachrichten Ende-zu-Ende-verschlüsselt und werden weder gespeichert noch für das Training der KI-Modelle genutzt. Sobald der Nutzer den Chat verlässt, endet die Inkognito-Sitzung automatisch. Generierte Bilder erhalten zudem ein „Content Seal"-Wasserzeichen, das sie als KI-Produkte kennzeichnet.
Übersetzungen direkt auf dem Gerät
Ein weiteres Highlight: die neue On-Device-Übersetzung. Nach dem Herunterladen der benötigten Sprachpakete können komplette Chatverläufe automatisch übersetzt werden. Die Verarbeitung erfolgt lokal auf dem Smartphone – WhatsApp betont, dass keine Daten für die Übersetzung an externe Server gesendet werden.
Weitere Neuerungen im Überblick
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- Pinn-Nachrichten-Alarm: Die Android-Beta informiert Nutzer seit dem 11. Juli, wenn eine neue Nachricht in einem Chat angepinnt wird – inklusive Vorschau.
- Geburtstagserinnerungen: Eine Funktion in der Testphase greift auf das lokale Adressbuch zu und erinnert an anstehende Geburtstage. Die vollständige Einführung wird für das dritte Quartal 2026 erwartet.
- Benutzernamen für mehr Privatsphäre: Seit dem 29. Juni sichert WhatsApp Benutzernamen für prominente Persönlichkeiten, etwa Politiker in Singapur, um Identitätsdiebstahl zu verhindern. Nutzer können ihre Telefonnummer verbergen und stattdessen über @Handles kommunizieren.
Diese Neuerungen ergänzen bestehende Funktionen wie die Multi-Device-Unterstützung, die WhatsApp Web bis zu 14 Tage ohne aktive Telefonverbindung nutzbar macht, sowie integrierte Umfrageergebnisse für Gruppenchats.
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