iOS 27 Beta im Juli: Neue Kinderschutz- und Messaging-Funktionen
Veröffentlicht: 13.07.2026 um 04:23 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Sie zeigen in Echtzeit an, welche Hardware gerade aktiv ist – und das seit iOS 14.
Was die Farben bedeuten
Ein grüner Punkt signalisiert: Eine App greift auf die Kamera zu – oder auf Kamera und Mikrofon gleichzeitig. Leuchtet ein oranger Punkt auf, ist nur das Mikrofon aktiv. Ein blauer Punkt mit weißem Pfeil in der Nähe der Uhrzeit zeigt an, dass ein Programm die Standortdienste nutzt.
Wer wissen will, welche App genau zugreift, zieht einfach das Kontrollzentrum vom oberen rechten Bildschirmrand nach unten. Dort erscheint die aktive Anwendung mit dem entsprechenden Symbol.
Neue Kontrolle über den Standort
Mit iOS 26.3 hat Apple die Privatsphäre-Optionen erweitert. Die Funktion „Präzisen Standort einschränken“ ist für Geräte mit C1- oder C1X-Modems gedacht – darunter das iPhone Air, das iPhone 16e und das M5-iPad Pro.
Die Einstellung erlaubt es Nutzern, nur einen groben statt eines genauen Standorts an Mobilfunknetze weiterzugeben. In Deutschland ist die Funktion bereits verfügbar, ebenso in Großbritannien und Thailand.
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Kritik an Standardeinstellungen
Trotz der transparenten Anzeige der Indikator-Punkte gibt es Kritik: Die Option „Apple bei der Suche verbessern“ ist in iOS 26 standardmäßig aktiviert – und versteckt sich nicht etwa im Menü „Datenschutz & Sicherheit“, sondern in den Sucheinstellungen.
Ist die Funktion eingeschaltet, sammelt Apple Daten wie Suchanfragen, Gerätestandort, App-Nutzungsmuster und Abonnement-Informationen. Wer das verhindern will, muss manuell in die Sucheinstellungen navigieren und den Schalter deaktivieren.
iOS 27: Neue Sicherheitsfunktionen in Sicht
Die für Mitte Juli erwartete öffentliche Beta von iOS 27 bringt weitere Verbesserungen. Apple hatte das Update auf seiner Entwicklerkonferenz im Juni vorgestellt. Zu den Neuerungen gehören überarbeitete Kinderschutzfunktionen – die Einrichtung eines Accounts soll nur noch etwa sechs Minuten dauern. Zudem werden die Kommunikationssicherheits-Protokolle erweitert, um auch Darstellungen von Gewalt zu erkennen.
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Bei den Messaging-Standards gibt es eine Entwicklung: Während die erste Entwickler-Beta von iOS 27 noch keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für RCS (Rich Communication Services) enthielt, gehen Branchenkenner von einer temporären Lücke aus. Die aktuelle stabile Version iOS 26.5 unterstützt RCS E2EE bereits standardmäßig – abhängig vom Netzbetreiber. Ein Schlosssymbol in der Nachrichtenanzeige bestätigt die Verschlüsselung.
Zudem soll iOS 27 neue Siri-KI-Funktionen integrieren – diese bleiben allerdings leistungsstärkeren Geräten ab dem iPhone 15 Pro vorbehalten.
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