watchOS 27 Beta 7: Apple testet Siri-KI für iPhone 15 Pro
Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 13:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de
In den letzten Tagen sind mehrere technische Anleitungen veröffentlicht worden, die sich mit der Konvertierung von Videoformaten sowie der Kopplung von Wearables mit neuer iPhone-Hardware befassen. Die Ratgeber richten sich an Nutzer, die zwischen Apple-Geräten und anderen Systemen Inhalte austauschen oder ihre Apple Watch mit einem neuen iPhone verbinden möchten.
Apple Watch mit neuem iPhone koppeln
Zwei separate Anleitungen beschreiben, wie sich eine Apple Watch mit einem neuen iPhone koppeln lässt. Eine Anleitung erklärt das manuelle Pairing inklusive eines vorherigen Daten-Backups, eine zweite setzt auf die Wiederherstellung über iCloud-Backups. Beide Verfahren sollen sicherstellen, dass Nutzer beim Wechsel auf ein neues iPhone ihre bisherigen Watch-Daten wie Aktivitäten, Einstellungen und Zifferblätter nicht verlieren.
Videoformate konvertieren und teilen
Für Nutzer, die iPhone-Aufnahmen mit anderen Geräten oder Plattformen teilen möchten, wurde eine Anleitung zum Umwandeln von .MOV-Dateien in das MP4-Format veröffentlicht. Das MP4-Format gilt als besonders kompatibel mit unterschiedlichen Endgeräten und Diensten.
Ergänzend dazu behandelt eine weitere Anleitung die Konvertierung von M2TS-Aufnahmen (AVCHD), wie sie von Camcordern erzeugt werden, in das MP4-Format. Dabei bleibt die Videocodierung H.264 sowie die Auflösung in Full HD oder 4K erhalten.
Die Anleitung ordnet die Formate nach Anwendungsfall ein: MP4 eignet sich für die breite Gerätekompatibilität, MKV wird empfohlen, wenn mehrere Tonspuren oder Untertitel eingebunden werden sollen, und MOV bleibt die bevorzugte Wahl für Apple-Geräte und die Schnittsoftware Final Cut Pro. Die Anleitung weist zudem darauf hin, dass einzelne Clips mehrere Gigabyte und komplette Aufnahmen zig Gigabyte an Speicherplatz belegen können.
Eine weitere Quelle liefert konkrete Export-Einstellungen für verlustfreie Videoqualität: Für Online-Veröffentlichungen wird MP4 mit H.264-Codierung empfohlen, für höhere Qualitätsansprüche MOV beziehungsweise ProRes.
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Als Richtwerte werden eine Bitrate zwischen 10 und 50 Mbit/s für HD-Material, eine konstante Framerate von beispielsweise 30 Bildern pro Sekunde sowie eine der Quelle entsprechende Auflösung von 1080p genannt.
Für den Farbraum wird Rec.2020 mit 10-Bit-HDR vorgeschlagen, während für Audio eine AAC-Kodierung mit 192 kBit/s empfohlen wird. Zusätzlich raten die Autoren zur Nutzung von variabler Bitrate (VBR) und Multi-Pass-Encoding.
Fotos synchronisieren und Kamera-Funktionen nutzen
Eine weitere Anleitung stellt verschiedene Methoden vor, um Fotos vom iPhone auf einen Mac zu übertragen. Dazu zählen iCloud Photos, das mit 5 Gigabyte kostenlosem Speicher startet und über iCloud+-Abonnements ab 0,99 US-Dollar pro Monat für 50 Gigabyte bis zu 9,99 US-Dollar für 2 Terabyte erweitert werden kann, außerdem AirDrop für die Übertragung in Originalqualität bei wenigen Fotos, eine klassische USB-Kabelverbindung sowie die Kombination aus TonfotosSync und der Software Tonfotos für ein automatisches lokales Backup ohne Cloud-Anbindung, verfügbar ab macOS 10.15.
Zusätzlich wurden zehn Kamera-Hacks für das iPhone zusammengestellt. Dazu gehören die Videoaufnahme in 4K bei 24 oder 120 Bildern pro Sekunde, die Nutzung von ProRAW ab iPhone 12 Pro, ein Nachtmodus mit Stativ für Belichtungszeiten von bis zu 30 Sekunden, Weitwinkel-Selfies beim iPhone 17, das Speichern individueller Kameraeinstellungen, die Umstellung von HEIC/HEVC auf den Modus „Most Compatible“, die Aktivierung eines Rastergitters sowie die Nutzung externer SSDs für ProRes-Aufnahmen auf dem iPhone 15 Pro mit 128 Gigabyte Speicher.
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Gesundheitsdaten und Beta-Software
Eine separate Anleitung beschreibt, wie sich Fitbit-Daten mit Apple Health synchronisieren lassen und damit geräteübergreifend zusammengeführt werden können.
Parallel dazu hat Apple die Beta 7 von watchOS 27 an Entwickler ausgegeben. Die Siri-KI-Funktionen dieser Version stehen ausschließlich in Verbindung mit einem iPhone 15 Pro oder neuer sowie iOS 27 zur Verfügung.
Kompatibel sind laut der Ankündigung die Modelle Apple Watch SE 3, Series 9, Series 10, Series 11 und Ultra 2. Für die Installation der Beta wird ein Akkustand von mindestens 50 Prozent sowie eine bestehende Wi-Fi-Verbindung empfohlen; der Vorgang soll zwischen 20 und 40 Minuten dauern.
