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watchOS 27: Apple Watch Series 6-8 verlieren Software-Support

14.06.2026 - 23:26:12 | boerse-global.de

Intelligente Ringe boomen, doch versteckte Abos und Gesundheitsdaten-Schutz werden zu zentralen Herausforderungen für Käufer.

Smart Ring & Wearable Markt: Abofallen und Datenschutzrisiken im Fokus
Apple - A close-up of several smartwatches and smart rings on a surface, highlighting their sleek designs and wearable technology. 14.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Während Hersteller mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen experimentieren, rücken versteckte Abo-Gebühren und der Umgang mit Gesundheitsdaten immer stärker in den Fokus.

Hardware-Preise im Wandel

Die Preisspanne bei Smart Rings ist enorm. Das Amazfit Helio Ring positioniert sich mit 149,99 Euro als Einstiegsmodell – und das ganz ohne monatliche Abo-Gebühren. Geboten werden Stress-Tracking per EDA-Sensor und eine Akkulaufzeit von vier Tagen.

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Ganz anders der Branchenprimus Oura Ring: Dessen Preise liegen zwischen 349 und 499 Euro – plus sechs Euro monatlicher Abo-Gebühr. Am heutigen Sonntag zeigte sich auf großen Handelsplattformen ein deutlicher Preisverfall: Das Modell Oura Ring 4 Ceramic Midnight kostet aktuell nur 392,99 Euro, rund 21 Prozent unter der unverbindlichen Preisempfehlung.

Branchenanalysten rechnen für 2026 mit einem Umsatz von 1,5 bis 2 Milliarden Euro im Smart-Ring-Markt. Die Nutzerbasis ist im vergangenen Jahr massiv gewachsen.

Die verschiedenen Strategien der Hersteller

RingConn setzt beim kürzlich vorgestellten Gen-3-Modell auf Titan-Konstruktion und bis zu 14 Tage Akkulaufzeit – ebenfalls ohne Abo. Whoop dagegen fährt eine reine Abo-Strategie: Der Whoop 5.0 kostet jährlich zwischen 200 und 360 Euro. Im Luxussegment sind sogar individuell angefertigte Ringgehäuse für bis zu 10.000 Euro erhältlich.

Software-Updates: Das Ende der Geräte-Langlebigkeit

Die Lebensdauer von Wearables wird zunehmend von Software-Anforderungen bestimmt – nicht von defekter Hardware. Apples kommendes watchOS 27 wird mehrere ältere Modelle nicht mehr unterstützen, darunter die Apple Watch Series 6, 7 und 8 sowie die erste Ultra-Generation und die SE 2.

Der Grund: Die neuen KI-Funktionen sind so rechenintensiv, dass ältere Chips schlichtweg überfordert sind. Zwar könnten Sicherheitsupdates für betroffene Geräte weiterlaufen, doch der Verlust der aktuellen Software-Version gilt als Hauptgrund für einen Neukauf. Experten raten daher: Vor dem Upgrade lieber den Akku-Zustand und die tatsächlichen Sicherheitsbedürfnisse prüfen.

Gesundheitsdaten: Eine rechtliche Grauzone

Ein brisantes Thema: Der Schutz der von Wearables gesammelten Gesundheitsdaten. In den USA fallen diese Daten nicht unter den Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) – das bedeutet: Biometrische Daten von über 560 Millionen Nutzern weltweit könnten je nach Geschäftsmodell des Herstellers weitergegeben oder verkauft werden.

Eine Studie aus dem Jahr 2025 im Fachjournal npj Digital Medicine bewertete die Datenschutzrisiken verschiedener Hersteller. Google, Apple und Polar schnitten am besten ab. Xiaomi, Wyze und Huawei wurden hingegen mit höheren Risiken eingestuft. Zwar haben mehr als 20 US-Bundesstaaten eigene Datenschutzgesetze erlassen, doch Experten raten dringend: Nutzer sollten die Datenschutzrichtlinien genau prüfen – besonders, ob Daten für KI-Training oder an Dritte weitergegeben werden.

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Wie genau sind die Sensoren wirklich?

Die Genauigkeit der biometrischen Sensoren bleibt umstritten. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass die VO2-max-Schätzwerte der Apple Watch um 10 bis 15 Prozent von klinischen Belastungstests abweichen können.

Für den Alltag und zur Beobachtung von Langzeittrends sind die Geräte durchaus geeignet. Als absolute Messlatte taugen sie jedoch nicht. Wer präzise Werte braucht, sollte weiterhin auf klinische Tests setzen. Um die Datenkompetenz zu verbessern, veranstaltet die New York University im Juni 2026 Workshops zur Analyse von Wearable-Daten – speziell auf Basis der Fitbit-Plattform.

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