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watchOS 27: Apple macht die Smartwatch unabhängig vom iPhone

Veröffentlicht: 13.07.2026 um 06:52 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apples neue watchOS-27-Beta bringt KI-Funktionen und iPhone-Unabhängigkeit für die Ultra 3. Ältere Modelle bleiben außen vor.

watchOS 27 Beta: Apple Watch Ultra 3 wird KI-gestützt und iPhone-unabhängig
Nahaufnahme einer hochwertigen Smartwatch am Handgelenk mit lebendigem, futuristischem Interface, KI-Elementen und schlichtem Zifferblatt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple treibt die Entwicklung seiner Premium-Smartwatch massiv voran. Die neue Beta-Software setzt voll auf künstliche Intelligenz und macht die Uhr unabhängiger vom iPhone.

Nur einen Tag nach der ersten Beta-Version hat Apple am heutigen Montag, dem 13. Juli 2026, die zweite Testversion von watchOS 27 für die Apple Watch Ultra 3 veröffentlicht. Das Update dreht sich vor allem um KI-Funktionen und eine verbesserte Konnektivität.

Siri wird zum Gesprächspartner

Herzstück der neuen Software ist die Integration von Siri AI. Der Sprachassistent verfügt nun über konversationelle Fähigkeiten, die die Bedienung deutlich natürlicher machen sollen. Besonders spannend: Die Workout Buddy-Funktion kommt jetzt komplett ohne gekoppeltes iPhone aus.

Zwei neue Oberflächen-Konzepte fallen ins Auge: Das Dynamic App Grid passt sich dynamisch an die Nutzung an, während das Liquid Glass-System die Lesbarkeit des Displays verbessern soll.

Neue Zifferblätter für alle

Obwohl die Beta zunächst nur für das Ultra-3-Modell verfügbar ist, dürfte die finale Version ein vereinfachtes Modular Ultra-Zifferblatt für alle kompatiblen Modelle bringen. Es verzichtet auf zentrale Komplikationen und die obere Reihe – für ein aufgeräumteres Erscheinungsbild.

Ebenfalls neu: Das Pride Luminance-Zifferblatt, das Apple am 13. Juli im Rahmen der Pride-Kollektion eingeführt hat.

Hardware-Schere wird größer

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Die watchOS-27-Entwicklung offenbart einen wachsenden Graben in Apples Smartwatch-Familie. Die erste Apple Watch Ultra von 2022 wird das Update nicht erhalten. Grund: Ihr fehlen die neuralen Prozessorkerne, die für die KI-Funktionen nötig sind. Voraussetzung ist mindestens ein S9-System-in-Package (SiP).

Damit bleiben nur die Series 9, die Ultra 2 und die neue Ultra 3 für die KI-Innovationen übrig. Die ursprüngliche Ultra verpasste bereits watchOS 26 mit Funktionen wie Bluthochdruck-Benachrichtigungen – ein klares Zeichen, dass Apple sie zum Legacy-Gerät erklärt hat.

Technische Daten und Preise

Die Apple Watch Ultra 3 setzt auf den S10-Chip und ein 49-Millimeter-Titangehäuse. Das Display erreicht 3000 Nits Helligkeit, die Akkulaufzeit beträgt 42 Stunden im Normalbetrieb und 72 Stunden im Stromsparmodus. Militärstandard MIL-STD-810H und 100-Meter-Wasserdichtigkeit inklusive Tiefenmesser für Tauchgänge bis 40 Meter unterstreichen den Premium-Charakter.

Der offizielle Preis lag Anfang Juli bei rund 1.000 Euro. Erste Rabatte zeichnen sich jedoch ab: Amazon gewährte am 11. Juli einen Nachlass von umgerechnet rund 90 Euro. Der asiatische Händler SmarTone HK listete die GPS+Cellular-Version am 12. Juli für umgerechnet etwa 690 Euro – ein Abschlag von rund 70 Euro.

Zwei Updates parallel

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Parallel zur watchOS-27-Testphase veröffentlichte Apple am 13. Juli watchOS 26.2.1. Dieses kleinere Update bringt Precision Finding für AirTags auf die Series 9, Ultra 2 und Ultra 3. Die Funktion nutzt haptische, visuelle und akustische Signale – pünktlich zum Start der zweiten AirTag-Generation.

Während watchOS 27 vor allem auf Stabilität und verbesserte Herzfrequenzmessung setzt, gibt es einen Wermutstropfen: Das KI-gestützte Gesundheits-Coaching "Project Mulberry" wurde verschoben und fehlt im aktuellen Beta-Zyklus. Die finale öffentliche Version von watchOS 27 wird für September 2026 erwartet.

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