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watchOS 27: Apple kappt Support für sechs ältere Modelle

09.06.2026 - 15:08:20 | boerse-global.de

watchOS 27 setzt auf KI und schließt ältere Modelle aus. Nur fünf Uhren mit S9-Chip erhalten das Update, darunter nicht die Series 8 oder Ultra 1.

Apple Watch: watchOS 27 streicht Support für sechs Modelle
Apple - Close-up of a modern Apple Watch face showing AI graphics, with older, unsupported Apple Watch models blurred in the background. 09.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple kappt die Unterstützung für sechs Watch-Modelle – darunter Geräte von 2022.

Am Montag stellte Apple watchOS 27 vor – und sorgte damit für eine der umfassendsten Veränderungen in der Geschichte der Apple Watch. Das Update bringt nicht nur eine Reihe von KI-Funktionen und ein neues Design, sondern schließt auch mehrere Modelle aus, die erst vor wenigen Jahren auf den Markt kamen. Der Schritt ist der radikalste Hardware-Schnitt, den das Unternehmen jemals bei seiner Smartwatch vorgenommen hat.

Nur noch fünf Modelle erhalten das Update

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Die neue Betriebssystemversion setzt zwingend den S9- oder S10-Chip (System-in-Package) voraus. Kompatibel sind daher ausschließlich die Apple Watch Series 10, Series 11, Ultra 2, Ultra 3 sowie die dritte Generation der SE. Ursprünglich hieß es, auch die Series 9 sei nicht mehr dabei – Apple korrigierte dies später: Die Series 9 bleibt unterstützt.

Der Preis für den technologischen Fortschritt ist hoch. Folgende Modelle erhalten watchOS 27 nicht mehr:

  • Apple Watch Series 6, 7 und 8
  • Apple Watch Ultra (erste Generation)
  • Apple Watch SE (zweite Generation, 2022)

Besonders bitter: Das ursprüngliche Ultra-Modell und die zweite SE-Generation kamen erst 2022 auf den Markt – also vor gerade einmal vier Jahren. Branchenbeobachter führen den radikalen Schnitt auf die hohen Anforderungen der neuen „Apple Intelligence"-Funktionen zurück. Die älteren Prozessoren sind schlicht nicht leistungsfähig genug für die KI-gestützten Features.

Wer watchOS 27 nutzen möchte, benötigt zudem ein iPhone 11 oder neuer mit iOS 27. Interessant: Während die Apple Watch-Unterstützung drastisch schrumpft, bleibt das iPhone 11 aus dem Jahr 2019 weiterhin im Rennen.

Siri wird schlauer – aber nicht in Europa

Das Herzstück von watchOS 27 ist die Integration von Siri AI. Die Sprachassistentin nutzt Googles Gemini-Technologie, um natürlichere Gespräche und Aktionen über verschiedene Apps hinweg zu ermöglichen. Die Verarbeitung erfolgt über Apples private Cloud-Infrastruktur. Ein Haken: Siri AI wird zunächst weder in der EU noch in China verfügbar sein – ein herber Rückschlag für europäische Nutzer.

Die weiteren Neuerungen im Überblick:

  • Design: Ein neues „Liquid Glass"-Design und ein dynamisches App-Raster verleihen der Uhr ein frisches Gesicht.
  • Gesundheit & Fitness: Der „Workout Buddy" liefert nun erweiterte Daten wie Tempo und Distanz – und das ohne iPhone. Die Funktion arbeitet offline und unterstützt zusätzliche Sprachen. Der Gesundheitsbereich erhält zudem einen erweiterten Zyklus-Tracker mit spezifischen Benachrichtigungen zur Perimenopause.
  • Wallet & Alltag: Die Wallet-App zeigt jetzt QR-Codes, Kartenkontostände und Transitkarten direkt im Smart Stack an. Eine konsolidierte „Wo ist?"-App und eine neue „Call Context"-Funktion runden das Paket ab.
  • Gestensteuerung: Eine neue Tipp-Geste verbessert die Navigation und Interaktion mit der Uhr.

iOS 27 legt beim Tempo zu

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Parallel zur Watch-Ankündigung gab Apple Details zu iOS 27 bekannt. Das mobile Betriebssystem verspricht deutliche Leistungssprünge: Apps sollen sich bis zu 30 Prozent schneller öffnen, die Fotobibliothek wird sogar bis zu 70 Prozent flotter verarbeitet. Ein überarbeiteter CPU-Scheduler sorgt speziell auf älteren Modellen wie dem iPhone 11 für spürbare Verbesserungen.

Zeitplan: Beta startet sofort

Die Entwickler-Beta von watchOS 27 steht seit dem 8. Juni 2026 zur Verfügung. Eine öffentliche Beta folgt im Juli 2026. Die finale Version soll noch in diesem Jahr für alle Nutzer ausgerollt werden. Ausgeschlossene Geräte laufen zwar weiterhin mit der alten Software, erhalten aber keine neuen Funktionen oder Design-Updates mehr – ein klarer Hinweis, dass Apple den Fokus voll auf die KI-Zukunft legt.

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