Waldinsel, Dresden

Waldinsel Dresden: 7.000 Quadratmeter Tiny Forest geplant

05.07.2026 - 21:22:50 | boerse-global.de

Robuste Pflanzen, clevere Bewässerung und durchdachte Gestaltung prägen den aktuellen Gartentrend für minimale Pflege.

Gartentrend 2026: Pflegeleicht und nachhaltig gestalten
Waldinsel - Ein minimalistischer Garten mit klaren Linien, trockenresistenten Pflanzen und modernen Bewässerungssystemen. 05.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Statt auf akkurate Rasenflächen setzen Experten auf robuste Pflanzen, clevere Bewässerung und durchdachte Gestaltung.

Pflanzen, die sich selbst versorgen

Der Schlüssel zum pflegeleichten Garten steht und fällt mit der richtigen Pflanzenauswahl. Heimische Stauden, Bodendecker und langsam wachsende Gehölze brauchen weniger Dünger und Neuanpflanzungen. Blumenwiesen ersetzen zunehmend den klassischen Rasen, Wildobsthecken und Benjeshecken dienen als Sichtschutz und fördern gleichzeitig die Artenvielfalt.

Für sonnige Standorte haben sich hitzeresistente Klima-Stauden bewährt. Sonnenhut, Lavendel, Steppensalbei und Fetthenne kommen mit wenig Wasser aus. Blühende Bodendecker wie die kriechende Fetthenne oder der Storchschnabel unterdrücken Unkraut ganz ohne Chemie. Im Schatten macht die Elfenblume eine gute Figur.

Bewässern ohne Strom und viel Technik

Die Wasserversorgung wird effizienter – und das oft ganz ohne Strom. Olla-Bewässerungstöpfe feiern ein Comeback. Die porösen Tongefäße geben Feuchtigkeit direkt an die Erde ab und eignen sich perfekt für Hochbeete und Kübel.

In Dresden setzt man auf größere Lösungen: Spezielle Pflanzgefäße mit integriertem Wasserspeicher kommen bis zu zwölf Wochen ohne Nachfüllen aus. Das Fassungsvermögen: 135 Liter. Der Preis für so ein System liegt bei rund 5.500 Euro.

Automatisierte Systeme mit Feuchtigkeitssensoren und Timern werden ebenfalls beliebter. Für die mechanische Pflege greifen Gartenbesitzer zu Akku-Geräten. Besonders gefragt sind teleskopierbare Rasentrimmer zwischen 40 und 65 Euro – ideal für Ecken, die Mähroboter nicht erreichen.

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Möbel für den Sommer 2026

Bei Terrassenmöbeln zählt vor allem eines: Funktionalität. QuickDry-Foam für Polster ist der Renner – nach einem Regenschauer sind die Sitzkissen schnell wieder nutzbar. Daybeds und Hängesessel ersetzen zunehmend klassische Gartenstühle. Wer einen Hängesessel plant, sollte einen Bewegungsradius von 80 Zentimetern einrechnen.

In Haldensleben zeigen Klimaschaubeete, wie Alternativen zu Schottergärten aussehen. Taglilien, Zierlauch und Königskerzen wachsen auf speziellen Mulchmaterialien. Wissenschaftler messen dort Bodenfeuchtigkeit und Temperatur, um die Wirksamkeit der Bepflanzung zu prüfen.

Großprojekte und Bürgerbeteiligung

Auch im großen Stil wird umgedacht. In Dresden-Friedrichstadt entsteht auf 7.000 Quadratmetern eine Waldinsel – ein sogenannter Tiny Forest. Eine Crowdfunding-Kampagne soll bis zum Herbst 30.000 Euro für die erste Pflanzung einbringen. Die TU Dresden und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald unterstützen das Projekt.

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In Euskirchen haben Bürger im Juli ihre Ideen für die Neugestaltung eines Klostergartens eingebracht. Große Grünflächen mit Schattenbäumen und eine offene Gestaltung sollen die Aufenthaltsqualität verbessern.

Doch nicht alles ist erlaubt: Auch geräuschlose Tätigkeiten wie Wäscheaufhängen können an Sonn- und Feiertagen durch Hausordnungen verboten sein. Mieter sollten ihre Verträge prüfen. Und in Haldensleben appellieren Kommunalvertreter an die Eigenverantwortung: Schau- und Klimabeete sollten nicht durch Müll oder Verschmutzungen beeinträchtigt werden.

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