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Link to Windows: Microsoft beseitigt nervige Geister-Geräte

05.07.2026 - 21:38:33 | boerse-global.de

Microsofts Android-App Link to Windows erlaubt endlich das Löschen inaktiver Computer aus der Geräteliste.

Microsoft Link to Windows: Entfernung von Geister-Geräten nun möglich
Link - Ein Smartphone, Laptop und Desktop-PC sind durch leuchtende Linien verbunden, ein schwaches 'Geister'-PC-Symbol verblasst. 05.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Microsoft hat ein langjähriges Ärgernis seiner Android-App Link to Windows beseitigt. Nutzer können nun inaktive Computer endlich direkt aus der Geräteliste löschen.

Bisher blieben Rechner selbst dann in der mobilen App sichtbar, wenn sie aus dem Microsoft-Konto entfernt oder virtuelle Maschinen gelöscht wurden. Diese sogenannten „Geister-Geräte" verstopften die Oberfläche – besonders für Anwender, die häufig Hardware wechseln oder mehrere Umgebungen nutzen. Das Update vom 5. Juli 2026 schafft hier endlich Abhilfe.

Neue Beta und wachsende Konkurrenz für Drittanbieter

Parallel zur Bereinigung veröffentlichte Microsoft die Beta-Version 1.26062.125.0 der App. Sie ist rund 79,75 MB groß und setzt mindestens Android 10 voraus. Kernfunktionen wie Dateitransfers zwischen Smartphone und PC bleiben erhalten.

Die Weiterentwicklung des Phone-Link-Ökosystems setzt Drittanbieter zunehmend unter Druck. Durch integrierte Funktionen wie Benachrichtigungssynchronisation, Bildschirmspiegelung, Dateitransfers und die Nutzung des Handys als kostenlose Webcam werden Dienste wie Pushbullet, AirDroid oder spezielle Webcam-Apps für Windows-Nutzer immer entbehrlicher.

Hardware als Bremse – und Apples Sonderweg

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Doch nicht alles läuft rund: Branchenbeobachter warnen vor Performance-Problemen bei älteren Flaggschiffen. Geräte wie das Pixel 7 Pro oder das Galaxy S22 Ultra könnten aufgrund von thermischen Problemen, nachlassender Akkuleistung und inkonsistentem Software-Support für Verbindungsabbrüche sorgen.

Für iPhone-Nutzer bleibt die Integration ein Sonderthema. Seit Anfang Juli dient die Apple-Devices-App aus dem Microsoft Store als primäre Schnittstelle für Backups und Dateitransfers per USB unter Windows 11. Mit dem erwarteten Launch eines faltbaren iPhone Ultra in der zweiten Jahreshälfte 2026 dürfte sich die Frage nach plattformübergreifender Integration für High-End-Geräte neu stellen.

Sicherheitslücke und Windows-11-Wachstum

Das Android-Update fällt mit einer Sicherheitswarnung zusammen: Am 4. Juli 2026 deckte Microsoft eine mittelschwere Sicherheitslücke im Edge-Browser für Android auf (CVE-2026-58523). Der Schwachstelle mit einem CVSS-Score von 6,5 erfordert Nutzerinteraktion für einen netzwerkbasierten Angriff. Microsoft empfiehlt ein sofortiges Update über den Play Store.

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Derweil wächst Windows 11 weiter. Laut einer Valve-Umfrage vom Juni 2026 nutzen inzwischen 70 Prozent der Steam-Spieler das aktuelle Betriebssystem – ein leichter Anstieg. Windows 10 fiel auf rund 23,56 Prozent zurück. Die Windows-Plattform insgesamt hält mit 94,10 Prozent weiterhin eine dominante Marktposition.

Um die steigende Nutzerbasis zu unterstützen, liefert Microsoft seit Ende Juni kumulative Updates (KB5095189) bereits während der Ersteinrichtung aus. Neue Windows-11-Installationen sind damit vollständig gepatcht, bevor der Nutzer den Desktop zum ersten Mal sieht.

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