USA, Computer

OpenAI lässt Nutzer KI-Videos von sich selbst erstellen

01.10.2025 - 05:09:27 | dpa.de

Vor über einem Jahr beeindruckte der ChatGPT-Erfinder OpenAI mit einer Software, die Videos erzeugen kann. Jetzt geht die Firma den nächsten Schritt.

OpenAI lässt Nutzer künftig in KI-Videos vorkommen. (Archivbild) - Foto: Richard Drew/AP/dpa
OpenAI lässt Nutzer künftig in KI-Videos vorkommen. (Archivbild) - Foto: Richard Drew/AP/dpa

Software mit Künstlicher Intelligenz kann schon länger Videos aus Textvorgaben erzeugen - der ChatGPT-Entwickler OpenAI gibt Nutzern jetzt die Möglichkeit, sich selbst in solche Clips zu bringen. Dafür müssen sie sich in der neuen OpenAI-App Sora mit Ton Filmen. Danach kann man sich von der Software in beliebigen Situationen darstellen lassen.

Die Sora-App, die zunächst nur in den USA und Kanada veröffentlicht wurde, soll zugleich eine Art Online-Netzwerk für von KI erstellte Videos sein. Dort kann man nicht nur Clips anderer ansehen, sondern sie auch verändern - und auch bei Sora angemeldete Freunde in die eigenen Videos einbringen. 

OpenAI demonstrierte die Möglichkeiten mit einem Video, in dem ein per KI generierte Firmenchef Sam Altman unter anderem durch eine virtuelle Welt spazierte und auf dem Mond stand.

Zeitung: Aggressiverer Kurs bei Urheberrecht

Die Firma hatte die erste Version des Sora-Modells im vergangenen Jahr veröffentlicht. Sora 2 sei nun besser darin, Situationen mit komplexen Bewegungsabläufen zu generieren, bis hin zum Kunstturnen.

Dem «Wall Street Journal» zufolge will OpenAI bei der Sora-Software einen neuen Weg bei der Verwendung urheberrechtlich geschützter Inhalte und Figuren gehen. Die Firma werde Rechteinhaber wie zum Beispiel Filmstudios auffordern, der Verwendung ihres Materials ausdrücklich zu widersprechen - ansonsten werde man es in den Videos vorkommen lassen. Rechteinhaber werfen KI-Firmen immer wieder vor, ihr geistiges Eigentum unerlaubt zum Training ihrer Software zu verwenden.

Zugleich werde die Sora-Software nicht das Aussehen bekannter Figuren des öffentlichen Lebens ohne deren Einverständnis nachbilden, schrieb das «Wall Street Journal» unter Berufung auf informierte Personen.

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