Vitamin D gegen Therapie-Nebenwirkungen: 87% berichten Besserung
Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 13:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Von Ernährung über Hautpflege bis zur mentalen Stressprävention – die Bandbreite ist riesig. Experten warnen jedoch vor blindem Aktionismus.
Nahrungsergänzung: Was wirklich hilft
Die Verbraucherzentrale Berlin rät zur Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln. Kollagendrinks werden oft als Wundermittel für schöne Haut beworben – wissenschaftliche Belege dafür fehlen. Auch Kreatin entfaltet seinen Nutzen vor allem im Kraftsport.
Anders sieht es bei Vitamin D aus: Hier empfehlen Fachleute eine Supplementierung, aber nur nach ärztlicher Bedarfsbestimmung. Für gesunde Haut setzen sie stattdessen auf drei Säulen: ausgewogene Ernährung, konsequenten Sonnenschutz und Rauchverzicht.
Hydrierung als Basis
Die Hautfeuchtigkeit hängt maßgeblich von der Flüssigkeitszufuhr ab. Empfohlen werden täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser. Ergänzend sind moderate Mengen an frischer Milch, ungesüßter Mandel- oder Sojamilch sowie ein Glas zuckerfreier Fruchtsaft pro Tag sinnvoll.
Vitamin D gegen Therapie-Nebenwirkungen
Eine Studie im Fachjournal JAMA Dermatology zeigt einen spezifischen Ansatz: Patienten mit Hautreaktionen nach Chemo- oder Strahlentherapie erhielten eine einmalige hohe Dosis von 100.000 IE Vitamin D. Das Ergebnis: 87 Prozent der 33 Teilnehmenden berichteten nach durchschnittlich fünf Tagen von einer Besserung.
Besonders relevant: 24 der 33 Probanden konnten ihre Krebstherapie ohne Unterbrechung fortsetzen. Schwere Nebenwirkungen traten nicht auf. Dennoch raten Experten derzeit noch von einem Routineeinsatz ab – weitere Daten sind nötig.
Eine aktuelle Studie zeigt: Vitamin D kann Hautreaktionen nach Chemo- oder Strahlentherapie lindern – 87% der Teilnehmer berichteten Besserung. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Therapie ohne Unterbrechung fortsetzen können. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Mentale Gesundheit im Fokus
Neben der körperlichen Pflege gewinnt die psychische Widerstandsfähigkeit an Bedeutung. Luisa Fassi von der University of Cambridge erforscht den Einfluss sozialer Medien auf Jugendliche. Sie unterscheidet dabei zwischen klinischen und nicht-klinischen Bevölkerungsgruppen.
In Dortmund gründete die Psychotherapeutin Dr. Lara Werkstetter einen Frauenkreis. Meditation und Atemübungen sollen dort einen geschützten Raum für Selbstreflexion schaffen.
Hitze als Konfliktfaktor
Die Umwelt beeinflusst das Wohlbefinden direkt. Streetworker berichten aus Stuttgart: Anhaltende Hitzeperioden über 30 Grad erhöhen das Konfliktpotenzial merklich. Als Reaktion gewinnen Hitzeschutzpläne an Bedeutung. Der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) hat Orientierungshilfen veröffentlicht – mit Trinkmöglichkeiten, Schattenplätzen und angepassten Aktivitätszeiten.
Natur und Bewegung
Therapieunterbrechung durch Hautnebenwirkungen? Eine einmalige Vitamin-D-Gabe half 24 von 33 Patienten, ihre Krebstherapie fortzusetzen. Holen Sie sich die Checkliste zur sicheren Supplementierung. Checkliste jetzt sichern
Traditionelles Pflanzenwissen trifft auf moderne Gesundheitspflege. In Ingolstadt wird die Bedeutung von Arzneipflanzen wie Sonnenhut, Ysop oder Muskatellersalbei für die Gesundheitslehre hervorgehoben.
Kommunale Projekte zeigen, wie urbane Räume zur Erholung beitragen. In Linz am Rhein etwa gestalten Städte temporär Plätze mit Sand und Liegestühlen – eine kurzfristige Steigerung der Lebensqualität im Sommer.
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