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visionOS 27: Apple rüstet Vision Pro mit Siri AI auf

Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 17:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

visionOS 27 erweitert Apples Vision Pro um Siri AI, 3D-Safari und Drittanbieter-Zubehör, während der Konzern über 200 Stellen streicht.

Apple bringt Siri AI und 3D-Safari auf die Vision Pro
Ein modernes Mixed-Reality-Headset liegt auf einem minimalistischen Holztisch in einem hellen Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple hat visionOS 27 mit neuen Funktionen ausgestattet: Das Update bringt Siri AI sowie einen 3D-fähigen Safari-Browser auf das Vision-Pro-Headset. Damit setzt der Konzern seine Strategie fort, die hauseigene Sprachassistentin stärker mit künstlicher Intelligenz zu verzahnen und gleichzeitig das räumliche Nutzererlebnis der Mixed-Reality-Brille auszubauen.

Siri AI und Web-Erlebnis im Fokus

Die neue Siri AI soll laut den vorliegenden Informationen persönlichen Kontext, sogenannte Onscreen-Awareness sowie Web-Wissen einbeziehen. Auch in macOS 27 zieht die Funktion ein, dort ergänzt um Visual Intelligence und ein Feature namens „Write with Siri". Für tvOS 27 sind unter anderem eine neue Podcasts-App sowie größere Textoptionen vorgesehen.

Apple veröffentlichte die ersten Betas von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27, eine öffentliche Beta soll folgen, der reguläre Launch ist für den Herbst geplant. Für die Siri-AI-Funktion in iOS 27 richtete Apple offenbar eine Warteliste ein, über die Beta-Tester nach ein bis zwei Wochen Zugang erhalten sollen – offiziell bestätigt hat Apple diese Warteliste allerdings nicht.

Die Funktion soll mit iPhone 16 oder neuer, dem iPhone 15 Pro, dem iPad mini mit A17-Pro-Chip sowie Mac-Geräten ab M1-Chip kompatibel sein, in der EU auf mobilen Geräten und in China zunächst jedoch nicht zur Verfügung stehen.

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Vision Pro öffnet sich für Drittanbieter-Hardware

Neben den Software-Neuerungen erlaubt visionOS 27 künftig offiziell den Einsatz von Bewegungscontrollern und getrackten Zubehörteilen von Drittanbietern für die Vision Pro.

Die Technik basiert auf Infrarot-LEDs und Trägheitssensoren (IMUs) und zielt insbesondere auf Enterprise-Anwendungen ab. Apple veröffentlichte dazu Accessory Design Guidelines im Umfang von 74 Seiten. Für Referenzhardware kooperiert das Unternehmen mit den Firmen DFRobot und MIKROE.

Technische Verbesserungen unter der Haube

Ein neues LGTM-Framework von Apple soll 4K-3D-Rendering auf der Vision Pro ermöglichen, indem Geometrie und Auflösung voneinander entkoppelt werden. Die Displays der Vision Pro bieten laut den vorliegenden Angaben rund 23 Millionen Pixel und damit mehr als 4K pro Auge.

Bereits mit visionOS 26.4 hatte Apple eine schnellere Initialisierung von Spatial Audio eingeführt, die sich die Akustik eines Raums merkt, sowie Foveated Streaming in Zusammenarbeit mit Nvidia CloudXR für Anwendungen wie X-Plane und iRacing.

Zuvor hatte bereits visionOS 26.2, veröffentlicht am 12. Dezember 2025, den sogenannten Travel Mode auf Autos und Busse ausgeweitet und Unterstützung für handgezeichnete Inhalte mit dem Logitech Muse eingeführt.

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Personalabbau trotz neuer Funktionen

Die Software-Offensive für die Vision Pro fällt zeitlich mit einem deutlichen Stellenabbau bei Apple zusammen. Der Konzern strich Berichten zufolge über 200 Stellen in den Bereichen Vision Pro sowie Siri und Software – davon rund 100 im Vision-Pro-Bereich und rund 100 im Software-Bereich. Das Gaming-Team der Vision Pro wurde weitgehend aufgelöst, auch der Bereich Immersive Video wurde reduziert.

Beobachter werten dies als Strategiewechsel hin zu künstlicher Intelligenz und Smart Glasses, deren mögliche Einführung für 2027 im Raum steht. Insgesamt kamen im Jahr 2026 nach diesen Angaben 282 Entlassungen zusammen, ein Teil davon mit Beginn am 19. Oktober 2026 in Cupertino, Sunnyvale und einem weiteren Büro. Auch das VR-Entwicklungsteam soll davon betroffen gewesen sein.

Parallel dazu sucht die Vision Products Group von Apple offenbar nach einem „Strategic Product Design Leader" für den Bereich Gesundheit und Fitness. Gesundheitsfunktionen für eine erste Generation von Smart Glasses gelten den vorliegenden Informationen zufolge jedoch als unwahrscheinlich – ein entsprechendes Konzept könnte demnach noch Jahre in Anspruch nehmen.

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