Traubenkernextrakt, Studien

Traubenkernextrakt: 16 Studien zeigen blutdrucksenkende Wirkung ab 150 mg

Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 13:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Warme, eiweißreiche Frühstücke, Pflanzenstoffe und mindestens 30 Gramm Ballaststoffe täglich stehen im Zentrum der Ernährungsempfehlungen.

Ernährung: Frühstück, Pflanzenstoffe und Ballaststoffe im Fokus
Eine Schale mit warmem Hirsebrei, Beeren und Nüssen auf einem Holztisch bei morgendlichem Sonnenlicht. Illustration mit AI erstellt.

Ernährungsratgeber widmen sich verstärkt der Bedeutung einer aufsteigenden, erwärmenden und kräftigenden Energie am Morgen sowie der Rolle sekundärer Pflanzenstoffe für ein gesundes Altern. Im Mittelpunkt stehen dabei Empfehlungen, wie der Organismus frühzeitig mit stabiler Energie und essenziellen Nährstoffen versorgt werden kann, ohne das Verdauungssystem zu belasten.

Ausgewogene Energie und warme Mahlzeiten am Morgen

Nach redaktionellen Empfehlungen von Reformstark eignet sich für den Tagesbeginn vor allem ein warmes, glutenfreies Frühstück auf Basis von Getreide wie Hirse oder Amaranth, ergänzt durch Nüsse, Samen und Leinsamen. Vor stark reizenden Lebensmitteln wie Zucker, Wurst oder Kaffee auf nüchternen Magen wird hingegen gewarnt, da diese rasch Mattigkeit begünstigen könnten.

Als Mahlzeitenkonzepte werden unter anderem Porridge-Varianten angeführt, die entweder als warme Mahlzeit mit 150 Millilitern heißem Wasser für 20 bis 30 Minuten quellen oder als kalte Zubereitung über Nacht ziehen. Solche Rezepturen lassen sich mit Zutaten wie Magerquark, Omega-3-Öl und Früchten wie Grapefruit oder Beeren kombinieren.

Auch andere Ernährungsexpertinnen raten davon ab, das Frühstück auszulassen oder lediglich als Nebensache zu behandeln. Kaffee sollte demnach nicht als Ersatz für eine Mahlzeit dienen. Für eine langanhaltende Sättigung wird eine Aufnahme von rund 20 Gramm Eiweiß zum Frühstück empfohlen. Als Proteinquellen kommen dabei herkömmliche Lebensmittel wie griechischer Joghurt, Milch, Quark oder Eierspeisen mit Hüttenkäse infrage.

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Sekundäre Pflanzenstoffe und wissenschaftliche Studien

Neben der Makronährstoffverteilung rückt die Versorgung mit bioaktiven Substanzen in den Fokus gesundheitlicher Betrachtungen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei sekundären Pflanzenstoffen aus Weintrauben.

Dem oligomeren Proanthocyanidin (OPC) wird laut den Auswertungen eine antioxidative Kapazität zugeschrieben, die rund 20-mal höher als jene von Vitamin E und 50-mal höher als jene von Vitamin C ausfalle.

Eine blutdrucksenkende Wirkung von Traubenkernextrakt wurde in 16 klinischen Humanstudien bestätigt, wobei sich dieser Effekt insbesondere bei einer Einnahme von 150 Milligramm pro Tag über einen Zeitraum von mindestens acht Wochen zeigte.

Ein weiterer intensiv untersuchter Stoff ist Resveratrol: Dessen Sicherheit und pharmakokinetische Eigenschaften wurden bislang in über 244 klinischen Humanstudien analysiert, während derzeit 27 weitere Untersuchungen laufen.

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Ballaststoffe für Mikrobiom und Langlebigkeit

Ein weiterer Pfeiler einer gesundheitsfördernden Ernährung betrifft die Darmgesundheit. Ernährungsmedizinerinnen weisen darauf hin, dass ein gestörtes Darmmikrobiom mit zahlreichen Beschwerden sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen zusammenhängt.

Um die rund 100 Billionen Mikroorganismen im Verdauungstrakt zu unterstützen, wird eine ballaststoffreiche Kost mit mindestens 30 Gramm Ballaststoffen täglich empfohlen. Studiendaten zeigen beispielsweise, dass bereits die tägliche Zufuhr von einem Esslöffel Leinsamen über einen Zeitraum von sechs Wochen mehr als 30 gesundheitsförderliche Bakterienstämme im Darm wachsen ließ.

Fachleute raten vor diesem Hintergrund zu einer überwiegend pflanzenbasierten Ernährung mit gering verarbeiteten Lebensmitteln. Hochverarbeitete Produkte sowie ein übermäßiger Gehalt an Salz, Zucker und gesättigten Fetten sollten hingegen reduziert werden, um die langfristige Vitalität zu unterstützen.

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