Semaglutid oral: EMA genehmigt Abnehm-Medikament mit 13,6% Gewichtsverlust
07.06.2026 - 07:04:16 | boerse-global.de
Im Juni 2026 präsentierten Wissenschaftler Studienergebnisse zu einem neuartigen Magnesium-Präparat aus Reiskleie.
Bei zehn Erwachsenen zeigte die Supplementierung mit 300 mg ein allmähliches und anhaltendes Resorptionsprofil – im Vergleich zu herkömmlichem Magnesiumcitrat oder -bisglycinat. Experten sehen darin potenzielle Vorteile für Schlafqualität, Verdauung und die Reduktion von Muskelermüdung.
Kreatin: Mehr als nur Muskelkraft
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Die International Society of Sports Nutrition (ISSN) bestätigt erneut die Bedeutung von Kreatin-Monohydrat. Es gilt als eines der wirksamsten Präparate zur Leistungssteigerung, da es die Wiederherstellung von ATP in den Muskelzellen unterstützt.
Neben Kraft und Regeneration erforschen Wissenschaftler zunehmend die Rolle von Kreatin für die Gehirnfunktion und das gesunde Altern.
Orale Abnehm-Medikamente: Neue Hoffnung für Millionen
Ein bedeutender Schwerpunkt liegt auf Wirkstoffen gegen Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Anfang Juni befürwortete der EMA-Ausschuss (CHMP) die Zulassung einer oralen Form von Semaglutid.
Studien mit über 300 Teilnehmern zeigten bei täglicher Einnahme auf nüchternen Magen einen Gewichtsverlust von rund 13,6 Prozent nach 64 Wochen. Die Placebo-Gruppe verzeichnete lediglich einen Rückgang von etwa 2,2 Prozent.
Parallel dazu präsentierte Pfizer detaillierte Phase-2b-Daten für den Wirkstoff Berobenatid. In verschiedenen Studienreihen wurde ein Gewichtsverlust von bis zu 15,9 Prozent nach 32 Wochen bei wöchentlicher Gabe dokumentiert. Zudem zeigte sich eine deutliche Senkung des HbA1c-Wertes bei Patienten mit Typ-2-Diabetes.
Für 2026 sind umfassende Phase-3-Studien geplant, die auch Begleiterkrankungen wie Schlafapnoe und Kniearthrose untersuchen.
Ein präklinischer Durchbruch gelang Forschern von Helmholtz Munich: Ein neu entwickeltes Hybrid-Molekül nutzt Signale von GLP-1 und GIP, um einen spezifischen Wirkstoff direkt in Zellen zu schleusen. In Versuchsmodellen führte das zu einer signifikanten Verbesserung der Blutzuckerwerte.
Gender Sleep Gap: Frauen schlafen schlechter
In der Schlafmedizin rückt die unterschiedliche Schlafeffizienz zwischen den Geschlechtern in den Fokus. Fachleute wie Dr. med. Suzann Kirschner-Brouns weisen auf den sogenannten Gender Sleep Gap hin.
Frauen leiden demnach häufiger unter schlechterer Schlafqualität – verursacht durch hormonelle Schwankungen von Östrogen und Progesteron sowie durch Stressfaktoren mit erhöhtem Cortisol-Niveau. Ein dauerhaftes Schlafdefizit von weniger als sieben Stunden erhöhe das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 erheblich.
Erholung: Warum der Urlaubseffekt schnell verpufft
Wie effektiv sind verschiedene Urlaubsformen? Während Mediziner Aktivurlaub zur psychischen Entlastung empfehlen, betont Psychologe Professor Hannes Zacher von der Universität Leipzig: Erholung entsteht vor allem durch Abwechslung, Erfolgserlebnisse und ein Gefühl der Kontrolle.
Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Erholungseffekt nach einem längeren Jahresurlaub oft bereits nach ein bis zwei Wochen wieder abklingt.
Spezialisierte Ernährung: Keine starren Regeln für Stoma-Patienten
Für Patienten nach operativen Eingriffen am Darm gibt es laut aktuellen Leitfäden keine starre Diätvorgabe. Stattdessen wird eine schrittweise Umstellung von ballaststoffarmer Schonkost auf Normalkost empfohlen.
Die Stabilisierungsphase dauert bei einem Ileostoma in der Regel acht Wochen. Die vollständige Anpassung kann bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen.
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Neue Produkte: Espresso ohne Maschine und Shampoo mit Sportler-Wirkstoff
Im Juni 2026 kommt ein neues Espresso-Konzentrat auf den Markt, das die Zubereitung von Kaffeegetränken ohne Maschinen ermöglicht. Im Bereich Körperpflege wird ein Shampoo mit dem Wirkstoff Dimethylglycin (DMG) beworben – ein Stoff, der früher im Spitzensport Verwendung fand und nun die Haarstruktur stärken soll.
Zudem gibt es neue Therapieansätze für genetisch bedingte Erhöhungen von Lipoprotein(a) – einem wesentlichen Risikofaktor für Herzinfarkte. Die Charité untersucht diese Ansätze derzeit in klinischen Studien.
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