USA, Schweiz

Ig-Nobelpreise für kuriose Forschung verlassen die USA

11.03.2026 - 05:10:05 | dpa.de

Seit 35 Jahren finden die Ig-Nobelpreise für kuriose Forschung in den USA statt. Jetzt ziehen die Veranstalter die Gala nach Europa um - aus einem ernsten Grund.

Die Ig-Nobelpreise verlassen die USA. (Archivfoto) - Bild: Robert F. Bukaty/AP/dpa
Die Ig-Nobelpreise verlassen die USA. (Archivfoto) - Bild: Robert F. Bukaty/AP/dpa

Die Ig-Nobelpreise für kuriose Forschung werden zum Schutz der Gäste künftig nicht mehr in den USA stattfinden. Nach 35 Jahren in Boston im Bundesstaat Massachusetts werden die 36. Ig-Nobelpreise im September in Zürich verliehen, wie die Veranstalter mitteilten. Anschließend solle die Veranstaltung alle zwei Jahre in Zürich und in den Jahren dazwischen in anderen europäischen Städten stattfinden, hieß es weiter. 

Mit Blick auf die politische Lage in den USA sagte Marc Abrahams, Hauptorganisator und Moderator der Gala: «Im vergangenen Jahr ist es für unsere Gäste nicht sicher geworden, dieses Land zu besuchen.» Er fügte hinzu: «Wir können weder die neuen Gewinner noch die internationalen Journalisten, die von dieser Veranstaltung berichten, mit gutem Gewissen bitten, in diesem Jahr in die USA zu reisen.»

Die Ig-Nobelpreise zeichnen besonders skurrile wissenschaftliche Forschung aus, die – so der Anspruch der Veranstalter – erst zum Lachen und dann zum Denken anregen soll. «Ignoble», wofür die Abkürzung «Ig» steht, bedeutet auf Deutsch in etwa «unehrenhaft». Vergeben werden die Auszeichnungen mit viel Klamauk bei einer großen Gala. Veranstalter ist die Zeitschrift für kuriose Forschung «Annals of Improbable Research».

de | wissenschaft | 68657863 |

Weitere Meldungen

Rahmenabkommen USA-Iran wird nicht in Genf unterzeichnet Statt Genf nun Bürgenstock: Das Luxushotel, bekannt von der Ukraine-Konferenz, wird zur Bühne für ein heikles diplomatisches Treffen zwischen den USA und dem Iran. (Ausland, 16.06.2026 - 15:52) weiterlesen...

Weitere Verhandlungen mit USA beginnen am Freitag Eine weitere Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran soll nach iranischen Angaben direkt nach Unterzeichnung des verhandelten Rahmenabkommens am Freitag in der Schweiz beginnen. (Boerse, 16.06.2026 - 12:32) weiterlesen...

Iran: Weitere Verhandlungen mit USA beginnen am Freitag. Irans Außenminister spricht davon, dass dann gleich weiterverhandelt werde und droht mit Blick auf den Libanon. Am Freitag sollen sich die USA und der Iran zur Unterzeichnung eines Abkommens treffen. (Ausland, 16.06.2026 - 10:18) weiterlesen...

Fußball-WM: Katar trifft spät zum Ausgleich gegen die Schweiz Die Schweiz hat sich am Samstagabend zum Auftakt der WM 2026 in der Gruppe B mit einem 1:1 gegen Katar begnügen müssen und dabei den sicher geglaubten Sieg erst in der Nachspielzeit aus der Hand gegeben.Die Schweizer bestimmten die Partie über weite Strecken und erspielten sich bereits in der ersten Halbzeit zahlreiche Möglichkeiten. (Ausland, 13.06.2026 - 23:11) weiterlesen...

Schock in der Nachspielzeit: Schweiz nur 1:1 gegen Katar. Der Auftakt misslingt jedoch. Ein ausgebliebener Abseitspfiff sorgt zudem für Verwunderung. Die Schweiz will bei dieser Weltmeisterschaft Großes erreichen. (Sport, 13.06.2026 - 23:07) weiterlesen...