Schmerztherapie, Kirchheimbolanden

Schmerztherapie: Neue Klinik in Kirchheimbolanden öffnet am 25. Juni

12.06.2026 - 12:11:50 | boerse-global.de

Kliniken erweitern Schmerztherapien, neue Cannabis-Arznei und Medikament gegen Kreuzschmerzen zugelassen.

Schmerztherapie-Ausbau: Neue Angebote und Medikamente im Fokus
Schmerztherapie - Ärzte und Pflegepersonal beraten einen Patienten in einem modernen Klinikzimmer, das Fortschritte in der Schmerztherapie symbolisiert. 12.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Unter der Leitung von Dr. Fortmüller-Drews und Dr. Lindemann gibt es jetzt ein neues stationäres Angebot für chronische Schmerzpatienten. Die multimodale Therapie ist auf mindestens sieben Tage ausgelegt. Am 25. Juni 2026 plant das Klinikum ein Gesundheitsforum, um Patienten über die neuen Möglichkeiten zu informieren.

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Neue Schmerzklinik in Neuruppin geplant

Auch in Brandenburg tut sich etwas. In Neuruppin soll eine neue Schmerzklinik entstehen, wie es Anfang Juni hieß. Ziel ist es, die regionale Versorgungslücke zu schließen. In Wien hat die Klinik Hietzing indes ihren sanierten Pavillon 21 in Betrieb genommen. Dort ist unter anderem die modernisierte Rheumatologie untergebracht – sie verzeichnete im Vorjahr über 17.000 ambulante Kontakte.

Cannabis-Arzneimittel als Alternative zu Opioiden

Das Unternehmen Vertanical bringt im Herbst 2026 ein cannabisbasiertes Fertigarzneimittel auf den Markt. Das Präparat namens Exilby richtet sich an Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, die eine neuropathische Komponente aufweisen. Laut Unternehmensangaben vom Juni 2026 könnte der Wirkstoff bei der Schmerzreduktion und der Verbesserung der Schlafqualität Vorteile bieten. Zudem sei das Risiko für Nebenwirkungen wie Verstopfung deutlich geringer als bei Opioiden.

Die Markteinführung ist für August oder September 2026 geplant. Der genaue Zeitpunkt hängt von den laufenden Preisverhandlungen im AMNOG-Verfahren ab.

Neues Medikament gegen Kreuzschmerzen zugelassen

Am 9. Juni 2026 wurde ein neues Medikament gegen chronische Kreuzschmerzen mit Nervenbeteiligung zugelassen. Grundlage war eine Studie mit über 1.200 Patienten. Fachleute mahnten jedoch, die Erwartungen an neue Präparate realistisch zu halten.

Fortschritte bei der Rückenmarkstimulation

Die apparative Schmerztherapie macht ebenfalls Fortschritte. Eine Übersicht von Dr. Luecke und Prof. Maciaczyk in der Fachzeitschrift „Der Schmerz“ beleuchtet neue Paradigmen der Rückenmarkstimulation. Systeme wie die 10-kHz-SCS, die Burst-SCS und Closed-Loop-Systeme mit ECAP-Steuerung verfügen demnach über eine fundierte Evidenzbasis. Sie ermöglichen eine präzisere Steuerung und bieten neue Ansätze für Patienten, bei denen konservative Methoden versagen.

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Während die moderne Medizin auf neue Apparate setzt, vertrauen Experten zusätzlich auf die Stärkung der eigenen Muskulatur, um Gelenke und Rücken nachhaltig zu entlasten. Prof. Dr. med. Wessinghage hat 17 einfache Übungen zusammengestellt, die in nur 3 Minuten täglich Beschwerden vorbeugen und den Körper stabilisieren. Kostenlosen Ratgeber mit 17 Wunderübungen hier herunterladen

G-BA gibt Off-Label-Use für Long-COVID frei

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Off-Label-Use für vier Wirkstoffe zur Behandlung von Long- und Post-COVID freigegeben. Seit dem 11. Juni 2026 sind Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Vortioxetin für spezifische Symptome wie Fatigue oder kognitive Defizite verordnungsfähig.

Endometriose-Diagnosen steigen um 82 Prozent

Ein Arztreport der Barmer-Krankenkasse vom Juni 2026 zeigt für Rheinland-Pfalz einen drastischen Anstieg: Die Zahl der Endometriose-Diagnosen stieg innerhalb von zwei Jahrzehnten um 82 Prozent. Grund ist laut Report vor allem ein gestiegenes Bewusstsein für das Krankheitsbild – sowohl in der Gesellschaft als auch in der Medizin.

Kliniken protestieren gegen Sparmaßnahmen

Mitte Juni 2026 beteiligten sich zahlreiche Krankenhäuser an Protestaktionen gegen geplante Sparmaßnahmen des Bundes. Die Klinikken warnen vor erheblichen Finanzierungsdefiziten. Diese könnten den weiteren Ausbau spezialisierter Angebote gefährden – genau jene, die in der Schmerztherapie derzeit realisiert werden.

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