Deutschland, Gesundheit

Mehr als jeder Dritte in Deutschland hat Schlafprobleme

03.06.2026 - 12:12:49 | dpa.de

Schlaflos in Deutschland: Viele Menschen wälzen sich nachts oft im Bett herum. Experten haben Vermutungen dazu, was uns den Schlaf raubt.

  • Kann das Einschlafen erschweren: übermäßige Smartphone-Nutzung im Bett. - Bild: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn
    Kann das Einschlafen erschweren: übermäßige Smartphone-Nutzung im Bett. - Bild: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn
  • Für die körperliche und psychische Gesundheit ist ein gesunder Schlaf elementar. - Bild: Elisa Schu/dpa
    Für die körperliche und psychische Gesundheit ist ein gesunder Schlaf elementar. - Bild: Elisa Schu/dpa
  • Kann das Einschlafen erschweren: übermäßige Smartphone-Nutzung im Bett. - Bild: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn
    Kann das Einschlafen erschweren: übermäßige Smartphone-Nutzung im Bett. - Bild: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn
  • Für die körperliche und psychische Gesundheit ist ein gesunder Schlaf elementar. - Bild: Elisa Schu/dpa
    Für die körperliche und psychische Gesundheit ist ein gesunder Schlaf elementar. - Bild: Elisa Schu/dpa
Kann das Einschlafen erschweren: übermäßige Smartphone-Nutzung im Bett. - Bild: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn Für die körperliche und psychische Gesundheit ist ein gesunder Schlaf elementar. - Bild: Elisa Schu/dpa Kann das Einschlafen erschweren: übermäßige Smartphone-Nutzung im Bett. - Bild: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn Für die körperliche und psychische Gesundheit ist ein gesunder Schlaf elementar. - Bild: Elisa Schu/dpa

Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland gibt an, regelmäßig Schlafprobleme zu haben. Fast jeder Dritte (knapp 32 Prozent) berichtete in einer Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) von Durchschlafstörungen, rund jeder sechste (gut 16 Prozent) von Problemen beim Einschlafen. Ein Teil der Befragten gab an, von beidem betroffen zu sein (fast 13 Prozent). Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von mehr als 14.000 Frauen und mehr als 12.000 Männern im Jahr 2024. 

Insgesamt schlafen die Menschen in Deutschland im Schnitt schlechter als noch vor etwa 15 Jahren, wie aus dem Beitrag im «Journal of Health Monitoring» hervorgeht: Im Zeitraum 2008 bis 2011 hatten rund 30 Prozent der Erwachsenen Schlafprobleme, 2024 waren es gut 35 Prozent. Dieser Wert liegt aufgrund der doppelt Betroffenen niedriger als die Summe der Ein- und der Durchschlafstörungen.

Zunehmende Krisen könnten eine Rolle spielen

Die Autoren des Berichts haben dafür verschiedene Erklärungsansätze: Zum einen könne die gestiegene Smartphone-Nutzung eine Rolle spielen, aber auch die verschiedenen gesellschaftlichen Krisen – von Pandemiefolgen über den Klimawandel bis hin zu militärischen Konflikten. 

Frauen sind der Befragung aus dem Jahr 2024 zufolge häufiger betroffen als Männer. Die Experten erklären dies zum einen mit hormonellen Veränderungen etwa während Schwangerschaften oder den Wechseljahren sowie mit einem höheren Risiko etwa für Depressionen und Angststörungen, die oft mit Schlafproblemen einhergehen.

Insomnie hat Risiken

Wenn Schlafprobleme länger anhalten und sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und die sonstige Lebensqualität auswirken, kann es sich um eine Insomnie – also eine krankhafte Schlafstörung – handeln. Eine solche Störung erhöht das Risiko für psychische Störungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere negative Folgen. 

Die RKI-Experten empfehlen, sich ärztlichen Rat zu holen, wenn Schlafprobleme über längere Zeit anhalten. Darüber hinaus könne man sich um eine gute Schlafhygiene bemühen – also etwa feste Schlafenszeiten, keine Smartphone-Nutzung direkt vor dem Schlafen, kein Alkohol, Koffein oder Nikotin. 

Im Rahmen der Panel-Befragung «Gesundheit in Deutschland» befragt das RKI regelmäßig die deutschsprachige Bevölkerung in privaten Haushalten, um gesundheitliche Entwicklungen im Zeitverlauf abbilden zu können.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 69476521 |

Weitere Meldungen

Alle dürfen zuschauen: Buckelwal wird am Strand obduziert. Die Obduktion soll klären, wieso er starb. Wer will, darf zugucken. Sechs Stunden lang wollen Tierärzte und Forscher den oft «Timmy» genannten toten Buckelwal auf der Dänen-Insel Anholt untersuchen. (Unterhaltung, 03.06.2026 - 17:30) weiterlesen...

Wal-Obduktion am Strand: Nichts für schwache Nerven Am Strand der Insel ist schon einiges für die Untersuchung des toten Buckelwals vorbereitet. (Unterhaltung, 03.06.2026 - 11:52) weiterlesen...

Leopoldina: EU-Vorschläge für Pestizide gefährden Gesundheit. Die Pläne gefährdeten die Gesundheit von Menschen, kritisiert die Leopoldina. Die EU-Kommission will Genehmigungen für Pflanzenschutzmittel lockern. (Wissenschaft, 02.06.2026 - 10:00) weiterlesen...

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen ist übergewichtig. In Deutschland trifft das auf jeden Zweiten zu. Bei den Männern ist der Anteil der Übergewichtigen sogar noch größer. Mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 gilt man laut WHO als übergewichtig. (Unterhaltung, 02.06.2026 - 09:33) weiterlesen...

Ein El Niño steht an - was das für die Welt bedeutet. Was das für Preise im Supermarkt und unser Wetter in Europa bedeuten kann – und worüber Experten noch rätseln. El Niño könnte 2027 zum heißesten Jahr aller Zeiten machen. (Unterhaltung, 02.06.2026 - 09:02) weiterlesen...

Wildtiere retten - moralische Pflicht oder schädlich?. Doch Mitgefühl allein reicht nicht für eine gute Entscheidung. Wovon abhängt, ob man eingreifen sollte. Wenn ein Tier verletzt oder krank ist, wollen viele Menschen helfen. (Wissenschaft, 02.06.2026 - 06:00) weiterlesen...