Safari, Apple

Safari in iOS 27: Apple lässt KI Extensions per Sprache erstellen

29.06.2026 - 00:54:03 | boerse-global.de

Apple integriert KI in Safari: Nutzer generieren Extensions per Sprache. Hardware-Anforderungen und EU-Einschränkungen bekannt.

iOS 27 Safari: KI erstellt Browser-Erweiterungen per Sprachbefehl
Safari - Eine Hand interagiert mit einer holografischen Webbrowser-Oberfläche mit leuchtenden Symbolen und Datenströmen in einem Tech-Arbeitsbereich. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apples neues Betriebssystem revolutioniert den Browser: Nutzer können künftig per Sprachbefehl eigene Extensions erstellen.

Die jüngsten Entwickler-Betas von iOS 27 enthüllen einen tiefgreifenden Umbau des Safari-Browsers. Im Zentrum steht die Integration von Apple Intelligence, die sowohl die Erstellung von Erweiterungen als auch die Verwaltung von Tabs automatisiert. Die Neuerungen, die erstmals auf der WWDC 2026 vorgestellt wurden, bringen eine natürlichsprachliche Schnittstelle für die Browser-Anpassung sowie verbesserte Seitenüberwachungswerkzeuge mit sich.

Browser-Anpassung per natürlicher Sprache

Eine der wichtigsten Neuerungen in der Safari-Oberfläche ist die Funktion „Beschreibe eine Erweiterung“. Dieses Werkzeug ermöglicht es Nutzern, individuelle Browser-Erweiterungen zu generieren, indem sie einfach in Alltagssprache beschreiben, welche Funktion sie benötigen. Herkömmliches Programmieren ist nicht mehr nötig.

Die Funktion ist über das Safari-Einstellungsmenü erreichbar. Dort finden Nutzer ein Textfeld, in das sie ihre spezifischen Wünsche eingeben oder aus vorgegebenen Vorschlägen wählen können. Nach der Eingabe erzeugt die KI die Erweiterung, die dann direkt in der Browser-Symbolleiste erscheint. Integrierte Datenschutzmechanismen stellen sicher, dass die Browserdaten während des Erstellungsprozesses nicht offengelegt werden.

Hardware-Anforderungen und regionale Einschränkungen

Während allgemeine Safari-Verbesserungen und Leistungsoptimierungen bis hin zum iPhone 11 kompatibel sind, gelten für die neuen Apple-Intelligence-Funktionen – einschließlich des KI-Erweiterungsgenerators – strengere Hardware-Voraussetzungen. Diese Werkzeuge benötigen ein iPhone der Serien 15 Pro, 16 oder 17.

Auch die regionale Verfügbarkeit wird zum Start variieren. Berichten zufolge werden die KI-gesteuerten Safari-Funktionen in der Europäischen Union zunächst nicht verfügbar sein – Grund sind die regulatorischen Anforderungen des Digital Markets Act (DMA). Zudem deuten bestimmte zugrunde liegende Frameworks in der aktuellen Beta auf die Integration regionaler Suchanbieter hin, etwa Baidu Visual Search für den chinesischen Markt.

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Weitere intelligente Safari-Werkzeuge

Neben den individuellen Erweiterungen führt das iOS-27-Update mehrere automatisierte Browser-Management-Funktionen ein:

  • „Benachrichtige mich“: Ein neues Überwachungswerkzeug, das bestimmte Webseiten auf Änderungen prüft und den Nutzer alarmiert.
  • Automatische Tab-Organisation: Apple Intelligence gruppiert offene Tabs automatisch nach Thema oder Relevanz.
  • „Weiter surfen“: Eine neu gestaltete Startseite, die vorherige Sitzungen hervorhebt und das nahtlose Fortsetzen ermöglicht.
  • Passwort-Autoupdate: Ein sicherheitsorientiertes Automatisierungswerkzeug für die Verwaltung von Zugangsdaten.

Das Update enthält zudem eine eigenständige Siri-App sowie eine tiefere Integration von Siri-Bildern im Browser. Neu ist auch die Funktion „Ask to Browse“, die für Bildschirmzeit und Kindersicherung gedacht ist.

Beta-Phase und Veröffentlichungszeitplan

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Nach der Veröffentlichung der zweiten Entwickler-Beta, die unter anderem verfeinerte UI-Elemente wie aktualisierte AirPlay-Steuerungen und einen gelben Ring-Indikator für die Kamera enthielt, steuert die Testphase nun auf ein breiteres Publikum zu. Benchmarks der aktuellen Beta zeigen Multi-Core-Leistungswerte von rund 10.000 Punkten, die Akkulaufzeit erreichte bei Tests mit Teilladung bis zu sieben Stunden.

Eine dritte Entwickler-Beta wird für den 6. Juli 2026 erwartet, eine öffentliche Beta-Version soll etwa eine Woche später, um den 13. Juli, folgen. Die finale Version von iOS 27, die über 40 Leistungsverbesserungen und eine um bis zu 80 Prozent gesteigerte AirDrop-Geschwindigkeit umfasst, soll im Herbst 2026 erscheinen – voraussichtlich im September zusammen mit neuer Hardware.

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