Resilienztraining, Krankenkassen

Resilienztraining: Krankenkassen zahlen bis 300 Euro zurück

29.05.2026 - 03:30:07 | boerse-global.de

Krankenkassen erhöhen Zuschüsse für Präventionskurse. Volkshochschulen und Akademien bieten neue Programme zu Resilienz und geistiger Fitness.

Resilienztraining: Krankenkassen zahlen bis 300 Euro zurück - Foto: über boerse-global.de
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Der Fokus liegt auf Resilienztraining, Beratungsdiensten und der Verbindung von Bewegung, Denksport und sozialem Austausch.

Kassen zahlen kräftig mit

Wer zertifizierte Präventionskurse mit ZPP-Siegel besucht, bekommt ordentlich Geld zurück. Die Techniker Krankenkasse erstattet bis zu 300 Euro pro Jahr. Bei der BARMER sind es zwischen 150 und 200 Euro, die IKK classic gibt 180 Euro. Knappschaft und DAK zahlen 160 beziehungsweise 150 Euro. Die Auszahlung erfolgt nach Einreichung der Rechnung und Teilnahmebescheinigung.

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Wer neben den Kursen der Krankenkassen auch zu Hause aktiv werden möchte, kann mit gezielten Übungen Beschwerden vorbeugen und Muskeln aufbauen. Der kostenlose Ratgeber eines deutschen Olympia-Experten zeigt, wie Sie mit nur 3 Minuten täglich maximale Ergebnisse erzielen. 17 effektive Wunderübungen jetzt kostenlos herunterladen

Doch die Kassen investieren nicht nur in Einzelförderung. Die AOK PLUS stellt für die Selbsthilfeförderung in Thüringen jährlich 50.000 Euro bereit. Ein Beispiel: das Thüringer Selbsthilfewochenende Mitte Juni 2026 in Jena. Thema sind Resilienz und authentische Kommunikation.

Auch die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) bietet ab Ende Mai kostenlose Kurse an – von Stressbewältigung bis Nikotinentwöhnung, von Linz bis Dornbirn.

Bildung als Präventionsbooster

Die VHS Frankfurt schnürt ein Sommerpaket: Von Juni bis September gibt es über 500 Kurse, 73 davon als Bildungsurlaub anerkannt. Das Spektrum reicht von Nordic Walking bis zu Seminaren über die psychischen Folgen der Klimakrise.

Ein kluger Ansatz: Multiplikatoren schulen. In Graz wurden im Mai 24 „Gesund informiert“-Lotsen ausgebildet. Der Gesundheitsfonds Steiermark will damit in acht Bezirken Tabus abbauen und den Zugang zu Hilfsangeboten erleichtern. „Es geht um die Enttabuisierung psychischer Erkrankungen“, betont Referentin Alexandra Kohlhammer-Dohr vom LKH Graz.

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Neben der psychischen Gesundheit spielt auch die geistige Fitness eine entscheidende Rolle für ein langes, selbstbestimmtes Leben. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen 11 einfache Alltagsübungen, mit denen Sie Ihr Gedächtnis stärken und Demenz gezielt vorbeugen können. Kostenlosen Ratgeber für geistige Fitness sichern

Spezialisierte Hilfe für besondere Gruppen

In Wiesbaden startet Anfang Juni eine Info-Veranstaltung für Kardiologiepatienten: Psyche und Herz – wie hängt das zusammen? In Mannheim klären Neurologen Ende Mai über das Restless-Legs-Syndrom auf.

Die Caritas im Kreis Lörrach sichert die psychosoziale Basisversorgung. Der Sozialpsychiatrische Dienst hilft bei Alltagsstrukturierung und Therapieplatzsuche. Sechs Mitarbeiter auf mehr als drei Vollzeitstellen kümmern sich – finanziert von Kreis und Land.

Neue Trends: Langlebigkeit und Waldbaden

Longevity liegt im Trend. Ein Gesundheits-Summit Anfang 2026 im Bio-Natur-Resort Retter in Österreich lockte 150 Teilnehmer und zehn Experten. Diskutiert wurde über wissenschaftliche Ansätze zur Langlebigkeit.

Und wer es naturnaher mag: Die Kreisvolkshochschule in Stockstadt am Rhein bietet Mitte Juni einen Kurs im Waldbaden an.

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