Resilienz: Psychologin erklärt, wie Zukunftsängste trainierbar sind
09.06.2026 - 00:58:22 | boerse-global.de
Psychische Widerstandskraft wird zum entscheidenden Faktor in einer Welt voller Krisen, KI-Umbrüche und Social-Media-Druck. Aktuelle Analysen zeigen: Resilienz ist trainierbar – und Unternehmen setzen gezielt auf Programme.
Wer im Beruf unter Dauerstrom steht, riskiert langfristig seine Gesundheit und Lebensqualität. Dieser kostenlose Ratgeber unterstützt Sie mit 5 Sofortmaßnahmen dabei, den stressigen Arbeitsalltag hinter sich zu lassen und mehr Zeit für Erholung zu gewinnen. 5 Sofortmaßnahmen für mehr Ausgeglichenheit jetzt kostenlos herunterladen
Psychologin: Zukunftsängste lassen sich aktiv bekämpfen
Die Psychologin Pauline Stockmann erklärte Anfang Juni, dass Zukunftsängste durch die Weltlage und digitale Einflüsse verstärkt werden. Resilienz sei aber keine angeborene Eigenschaft, sondern eine Fähigkeit, die sich trainieren lässt.
Ihre Rezepte: ein klarer Fokus auf Lösungen statt Probleme, gepflegte soziale Kontakte und ein bewusster Umgang mit Nachrichtenkonsum. Achtsamkeitspraktiken helfen zusätzlich, die mentale Stabilität zu erhöhen. Das Ziel: Handlungsfähigkeit bewahren, trotz äußerer Belastungen.
Unternehmen setzen auf strukturierte Resilienz-Programme
Die ADG Schloss Montabaur führte im ersten Halbjahr eine Veranstaltungsreihe durch – 149 Mitarbeiter nahmen teil. In fünf Modulen ging es um Veränderungsmanagement, innere Kraft und den Aufbau unterstützender Netzwerke. Für Herbst sind bereits weitere Angebote geplant.
Der Coaching-Verband DFC diskutierte am 6. Juni das Modell der sieben Säulen der Resilienz. Zu den Kernkompetenzen zählen Zielorientierung, Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Verantwortungsübernahme und stabile Netzwerke. Diese Säulen bilden die Basis für professionelle Coachings zur Krisenbewältigung.
Das Phänomen der „Leisure Sickness“
Chronisch erhöhte Cortisol-Werte verursachen dauerhafte gesundheitliche Probleme. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol unterdrücken in Belastungsphasen oft erste Krankheitssymptome.
Die Folge: das Phänomen der „Leisure Sickness“. Betroffene mit hoher Arbeitsbelastung oder perfektionistischen Tendenzen werden genau dann krank, wenn der Stresspegel im Urlaub oder am Wochenende abfällt. Die sinkenden Hormonwerte geben den Weg frei für zuvor unterdrückte Infektsymptome. Experten empfehlen regelmäßige Pausen im Alltag und einen sanften Übergang in Erholungsphasen.
Chronischer Stress führt oft zu Verspannungen und körperlichen Beschwerden, die sich meist erst in Ruhephasen bemerkbar machen. Ein renommierter Orthopäde zeigt in diesem kostenlosen Leitfaden 17 einfache Übungen, mit denen Sie in nur 3 Minuten täglich Ihren Körper stärken und Schmerzen gezielt vorbeugen können. Kostenlosen Ratgeber mit 17 Wunderübungen sichern
Yoga als Therapie: Klinische Studie belegt Wirksamkeit
Wissenschaftliche Daten belegen die Wirksamkeit körperorientierter Ansätze. Auf dem Fachkongress ASCO 2026 wurden Ergebnisse der Phase-III-Studie YOCAS vorgestellt. 410 Krebsüberlebende nahmen teil, davon 96 Prozent Frauen.
Das Ergebnis: Zweimal wöchentliches Yoga (Hatha- und Restorative-Yoga) à 75 Minuten verbesserte Schlafstörungen, Erschöpfungszustände und Angstzustände signifikant.
Auch lokal gewinnen Angebote an Bedeutung. In Bad Kötzting vermittelte eine Meditationsreihe Bewegungs- und Loslassübungen. In Graz helfen Workshops bei Stressreduktion und emotionaler Balance. In Mecklenburg-Strelitz fördern Yoga- und Qigong-Lehrer das Wohlbefinden älterer Zielgruppen und wirken sozialer Isolation entgegen.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
