Reformer Pilates: Kombination mit Rotlicht beschleunigt Regeneration
Veröffentlicht am: 08.07.2026 um 15:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Im Fokus: die Verbindung von Reformer Pilates mit Infrarot- und Rotlichtanwendungen. Das verspricht schnellere Regeneration und gezielte Hilfe bei Rückenschmerzen.
Berliner Studio setzt auf Doppel-Effekt
In Berlin-Schöneberg geht ein neues Trainingskonzept an den Start. Die Kolonnenstraße beherbergt ein Studio, das Reformer Pilates mit medizinisch zertifizierten Rotlicht-Panelen kombiniert. Jeder Teilnehmer bekommt während der Übungen ein individuelles Panel gestellt.
Die Idee: Die klassische Kräftigung der Core-Muskulatur trifft auf die biologischen Effekte des Rotlichts. Laut Betreiber soll die Durchblutung gefördert und der Zellstoffwechsel angeregt werden. Die Wärme und Lichtwellen lockern zudem Faszien und Muskulatur – ein Vorteil besonders bei chronischen Verspannungen im Rücken.
Das Training läuft in Kleingruppen mit maximal acht Teilnehmerinnen. Die 50-minütige Einheit vereint Kräftigungs- und Erholungselemente.
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Boom auf dem Weltmarkt
Der Reformer-Trend beschränkt sich nicht auf Berlin. Anfang Juli 2026 eröffneten weltweit mehrere spezialisierte Studios. Edinburgh bekam am 6. Juli ein Luxus-Studio mit Technogym-Geräten. In Tokio startete am 3. Juli ein Anbieter mit Programmen nach Stott Pilates. Für Mitte August plant Australien ein 24-Stunden-Pilates-Studio, das auf digitale Kiosksysteme setzt.
Das schnelle Wachstum bringt allerdings Probleme mit sich. Branchenberichte warnen: Die Verfügbarkeit von hochqualifizierten Instruktoren hält mit der Expansion kaum Schritt. Experten diskutieren über strengere Regulierung und einheitliche Zertifizierungen – besonders mit Blick auf den Wandel vom rehabilitativen zum athletischen Pilates.
Die Preisfrage: Was gutes Equipment kostet
Wer selbst in ein Reformer-Gerät investieren will, braucht einen langen Atem. Die Preisspanne ist enorm. Einstiegsmodelle fürs Heimtraining gibt es ab etwa 600 US-Dollar. Professionelle Studio-Geräte kosten deutlich mehr.
Der Allegro 2 von Balanced Body oder der At Home SPX von Merrithew liegen zwischen 3.300 und 4.000 US-Dollar. Im High-End-Segment geht es richtig zur Sache: Der Technogym Reform schlägt mit bis zu 13.670 US-Dollar zu Buche. Die Investition lohnt sich für Studios, die auf Präzision und Langlebigkeit im Dauerbetrieb setzen.
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Wer profitiert am meisten?
Das Reformer-Training zieht zunehmend Leistungssportler an – Läufer und Tennisspieler etwa nutzen die instabile Unterlage, um ihre Tiefenmuskulatur und Körperkontrolle zu verbessern. Das senkt das Verletzungsrisiko.
Die Kombination mit Regenerationstechnologien spricht eine Zielgruppe an, die mehr sucht als reine Muskeln: Hautgesundheit, Stressreduktion, ganzheitliches Wohlbefinden. Die gelenkschonende Natur des Trainings öffnet zudem die Tür für Menschen mit bestehenden Rückenbeschwerden. Das Training lässt sich an unterschiedliche Fitnesslevel anpassen – vom Anfänger bis zum Profi.
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