Qigong: WHO bestätigt 45% Demenz-Prävention durch Bewegung
Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 18:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Rund 45 Prozent aller Demenzfälle wären durch veränderbare Lebensstilfaktoren vermeidbar. Das betont die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren aktuellen Leitlinien vom Juli 2026.
Wissenschaftliche Studien untermauern den Trend: Bereits 2024 belegte eine Untersuchung, dass mehr als 2.200 Schritte täglich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Metaanalysen aus dem Jahr 2025 zeigten: Rund 7.000 Schritte pro Tag reduzieren das Risiko für Demenz, Krebs und Typ-2-Diabetes deutlich.
Kraft und Balance: Qigong als Schutz vor Stürzen
Doch Bewegung allein reicht nicht. Fachleute empfehlen zusätzlich 40 bis 60 Minuten Krafttraining pro Woche. Eine im Juli 2026 veröffentlichte Studie mit US-Veteranen zeigt den Zusammenhang zwischen körperlicher Gebrechlichkeit und Frakturrisiko: Bei moderater Gebrechlichkeit verdreifacht sich das Risiko für Knochenbrüche, bei schwerer Ausprägung steigt es um das Fünffache.
Qigong spricht genau diese Faktoren an – Balance und Muskulatur. Das macht die chinesische Bewegungskunst zur idealen Prävention gegen Stürze und deren Folgen.
Kurse in der Praxis: Von der Klinik bis zum Park
Die praktische Umsetzung läuft längst. Im saarländischen Raum bietet die Johannesbad Medizin Saarschleife regelmäßige Qigong-Kurse an. Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen diese mit bis zu 80 Prozent.
Auch international gewinnt die Kombination von östlicher und westlicher Medizin an Fahrt. Bei einem Fachseminar der Tay Saigon Vocational School im Juli 2026 diskutierten über 150 Teilnehmer über die Behandlung von Diabetes. Im Fokus: pflanzliche Heilmittel und nicht-medikamentöse Ansätze wie Qigong. Apothekerin Nguyen Phuong Trinh betonte die Bedeutung ganzheitlicher Behandlungsstrategien.
Die WHO bestätigt: Bis zu 45 % aller Demenzfälle sind durch veränderbare Lebensstilfaktoren vermeidbar. Qigong stärkt Balance und Muskulatur – ideal für Ihre Prävention. Holen Sie sich jetzt den kostenlosen Übungsleitfaden mit 5-Minuten-Routine. Jetzt kostenlosen Qigong-Leitfaden anfordern
734 Millionen Euro für Prävention
Der Staat investiert massiv in den Präventionsgedanken. Das Bundesgesundheitsministerium stellt für 2026 rund 734 Millionen Euro bereit. Auf kommunaler Ebene zeigt sich der Trend in den Sommerprogrammen der Volkshochschulen.
In Würzburg, Trier und Vaterstätten haben die VHS Qigong fest im Programm. Die Konzepte reichen von medizinischem Qigong am See bis zu Workshops für verschiedene Altersgruppen. In Pfungstadt findet im Sommer 2026 bereits die 16. Auflage der Reihe „QiGong im Park“ statt – geleitet von Christine und Axel Horn.
Sogar Gesundheitsfestivals setzen auf die Bewegungskunst. Das Losaga-Festival in Bad Driburg feiert Ende August 2026 Premiere und macht Qigong zum zentralen Baustein.
Warnung vor unkritischem Trend-Hopping
Mit der wachsenden Popularität von „Longevity“-Konzepten – dem Trend zur Lebensverlängerung aus dem Silicon Valley – steigt auch die Notwendigkeit fachlicher Aufklärung. Experten warnen davor, alternative Methoden unkritisch mit ungesicherten Supplementen oder Hausmitteln zu mischen.
Stürze im Alter sind kein Schicksal. Eine aktuelle Studie zeigt: Schon moderates Krafttraining senkt das Frakturrisiko drastisch. Qigong verbindet Kraft und Balance – wissenschaftlich gestützt. Starten Sie noch heute mit unserer 5-Minuten-Balance-Routine. Kostenlosen Balance-Ratgeber sichern
Mediziner wie Dr. Nguyen Trung Nguyen vom Bach-Mai-Krankenhaus wiesen im Juli 2026 auf die Gefahren illegaler Substanzen in vermeintlich natürlichen Hausmitteln hin. Ein konkreter Fall von schwerem Organversagen nach der Einnahme eines online erworbenen Mittels verdeutlichte das Risiko von Phenylbutazon – einem Stoff, der in der EU und den USA keine Zulassung mehr besitzt.
Die Botschaft der Fachleute ist klar: Seriöse Bewegungspraktiken wie Qigong sind wertvoll – aber klar zu trennen von unregulierten medizinischen Produkten. Die steigende Nachfrage nach Waldbaden, Yoga oder Klangmeditation in Therapiezentren wie in Bad Pyrmont zeigt: Patienten suchen ganzheitliche Ergänzungen zur Schulmedizin. Die wissenschaftliche Validierung dieser Methoden bleibt der Schlüssel für ihre dauerhafte Etablierung im Gesundheitssystem.
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