Oxmiq Labs: 35 Millionen Euro für KI-GPU-Architektur OxCore
Veröffentlicht: 10.07.2026 um 03:16 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Das Geld fließt in die Entwicklung einer lizenzierbaren GPU-Architektur für Künstliche Intelligenz.
Die Series-A-Runde wurde am 1. Juli 2026 von Fundomo und dem Samsung Catalyst Fund angeführt. Weitere Investoren sind unter anderem MediaTek, Pegatron VC und Morgan Creek Digital. Insgesamt hat das Unternehmen nun 60 Millionen Euro eingesammelt.
Chip-Architekt mit Erfahrung bei Intel und AMD
Gründer Raja Koduri war zuvor in Führungspositionen bei Intel und AMD tätig. Sein Startup setzt auf eine lizenzierbare GPU-Architektur namens OxCore, die speziell für KI-Workloads entwickelt wurde. Das frische Kapital soll die Plattform skalieren und die Teams in Entwicklung und Vertrieb verstärken.
Ein strategisch wichtiger Neuzugang: Jim Keller, CEO von Tenstorrent, zieht in den Aufsichtsrat von Oxmiq Labs. Der renommierte Chip-Architekt soll helfen, OxCore als Alternative für Unternehmen zu etablieren, die maßgeschneiderte KI-Lösungen suchen.
Gigant?????? Rechenzentrum in Indien geplant
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Parallel zur Finanzierung hat Oxmiq Labs eine Partnerschaft mit AM Intelligence Labs geschlossen. Gemeinsam planen sie eine riesige KI-Computing-Plattform mit einer Kapazität von 2 Gigawatt (GW) – betrieben mit erneuerbarer Energie.
Die erste Phase: Ein 1-GW-Rechenzentrum in Noida, Indien, das Ende 2027 in Betrieb gehen soll. Bis 2030 soll die volle Kapazität erreicht sein. Die AM Group hält dafür 50 GW an erneuerbaren Energiekapazitäten bereit.
Boom bei KI-Hardware-Investitionen
Der Deal reiht sich ein in eine Welle von Großinvestitionen im KI-Chip-Sektor. Erst Anfang Juli sicherte sich SambaNova eine Milliarde Euro in einer Series-F-Runde bei einer Bewertung von 11 Milliarden Euro. Zu den Investoren zählen General Atlantic, Intel Capital und BlackRock.
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Auch in Europa tut sich etwas: Das Münchner Startup QuantumDiamonds sammelte 91 Millionen Euro ein. Davon stammen 15 Millionen aus einer Series A unter Führung des World Fund, der Rest kommt als staatliche Förderung vom Bundesministerium und dem Freistaat Bayern im Rahmen des EU-Chips-Gesetzes. Das Unternehmen nutzt Quantensensoren zur zerstörungsfreien Fehlererkennung in der Halbleiterfertigung und plant ein eigenes Testzentrum in München.
Weitere Finanzierungsrunden im späten Juni: 19,5 Millionen Euro für die Kleinunternehmens-Plattform Pie und 20 Millionen Euro für den virtuellen Schlafpflege-Anbieter Ognomy Sleep.
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