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OpenAI Presence: KI-Agenten lösen 75% der Support-Anfragen

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 17:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Mehrere Softwareanbieter statten ihre KI-Assistenten mit erweiterten Dateifunktionen aus, um Geschäftsprozesse zu automatisieren.

KI-Assistenten mit Dateifunktionen: Neue Ära für Unternehmen
Moderner Laptop-Bildschirm mit Datenanalyse- und Dokumentenverarbeitungssymbolen in einem professionellen Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Mehrere Softwareanbieter haben diese Woche ihre KI-Assistenten mit erweiterten Dateifunktionen ausgestattet. Das Ziel: Unternehmen schneller in die automatisierte Zukunft zu führen.

Die Integration künstlicher Intelligenz in Geschäftsprozesse nimmt rasant Fahrt auf. Gleich mehrere Anbieter präsentieren neue Funktionen, die KI-Agenten in die Lage versetzen, verschiedene Dokumentformate gleichzeitig zu verarbeiten. Der Trend ist eindeutig: Weg von manuellen Prozessen, hin zu intelligenten Workflows.

Pigment erlaubt Massen-Uploads

Der französische Planungssoftware-Spezialist Pigment hat am Mittwoch eine Multi-File-Upload-Funktion für seine KI-Agenten gestartet. Nutzer können nun bis zu zehn Dateien gleichzeitig hochladen – darunter Excel-Tabellen, PDFs, Bilder und Präsentationen. Die Erweiterung soll Geschäftsmodelle direkt aus Tabellen generieren oder per Screenshot gezielte Änderungen anstoßen.

„Das steigert die Bindung an unsere Plattform enorm", heißt es aus dem Unternehmen. Besonders für Neukunden, die noch mit traditionellen Tools arbeiten, werde der Umstieg deutlich attraktiver.

Lokale Intelligenz für sensible Daten

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Bereits am Dienstag veröffentlichte LM Studio eine Vorschau seiner „Bionic"-Version für macOS und Windows. Das System läuft komplett lokal – ein entscheidender Vorteil für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen. Es unterstützt PDFs, Präsentationen und Tabellenkalkulationen und eignet sich besonders für Programmier-, Recherche- und Dokumentaufgaben. Eine optionale sichere Cloud-Anbindung erweitert den Zugang zu weiteren Modellen.

Agenten kommunizieren miteinander

Die Plattform Amp öffnete sich am Dienstag für alle Nutzer – zuvor war sie nur auf Einladung zugänglich. Neu sind Funktionen für die Kommunikation zwischen KI-Agenten: Sie können sich nun gegenseitig Nachrichten und Dateien senden. Eine Slack-Integration erlaubt zudem, Agenten-Workflows direkt aus dem Messaging-Dienst zu starten.

Einen Schritt weiter geht Block mit seinem am Montag vorgestellten „Buzz". Die Open-Source-Plattform nutzt das Nostr-Protokoll für eine dezentrale Umgebung, in der Menschen und KI-Agenten zusammenarbeiten. Jeder Agent erhält eine kryptografische Identität und spezifische Berechtigungen. Unterstützt werden große Sprachmodelle wie Claude Code und Codex.

Sicherheit als größte Hürde

Mit zunehmender Autonomie der KI-Agenten rücken Sicherheitsfragen in den Fokus. OpenAI präsentierte am Dienstag „Presence" – eine Enterprise-Plattform für Sprach- und Chat-Agenten. Das System kann bereits 75 Prozent der Support-Anfragen eigenständig lösen. Zu den ersten Kunden zählen SoftBank Corp. und der Versicherungskonzern IAG.

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Die steigende Vernetzung durch KI-Agenten schafft neue Angriffsflächen, die Unternehmer bei ihrer Sicherheitsstrategie unbedingt berücksichtigen müssen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, welche rechtlichen Pflichten und Bedrohungen Unternehmer jetzt kennen müssen, um ihre Firma proaktiv zu schützen. Neue KI-Gesetze, neue Cyberrisiken: Was kommt wirklich auf Ihr Unternehmen zu?

Eine von Box zitierte Studie zeigt: 90 Prozent der IT-Verantwortlichen sehen Sicherheit als größtes Hindernis für die KI-Einführung. Der Cloud-Spezialist reagiert mit neuen Schutzmechanismen speziell für KI-Agenten – darunter die Erkennung von Prompt-Injection-Angriffen, zugriffsbasierte Richtlinien und menschliche Kontrollinstanzen.

Infrastruktur für den Masseneinsatz

Harness brachte am Montag sein „Agent DLC" auf den Markt – ein Werkzeugpaket für den gesamten Entwicklungszyklus von KI-Agenten. Es umfasst Evaluierungs-, Bereitstellungs- und Sicherheitsfunktionen für mehrere Cloud-Umgebungen.

monday.com gewährte am Dienstag Einblicke in die interne Nutzung: Das mehrstufige KI-System habe die Durchsatzrate bei Code-Überprüfungen um über 50 Prozent gesteigert. Weitere Neueinführungen sind Motivs Opal-Plattform mit einer gemeinsamen Wissensdatenbank für 196 KI-Modelle und Upstages Solar Open2 – ein 250-Milliarden-Parameter-Modell mit einem Kontextfenster von einer Million Tokens, optimiert für Unternehmensaufgaben.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

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