OpenAI, Spanien

OpenAI kommt nach Spanien: Madrid-Büro noch 2026 eröffnet

12.06.2026 - 20:23:25 | boerse-global.de

OpenAI eröffnet noch 2026 ein Büro in Madrid. Grund sind stark steigende Nutzerzahlen und Großkunden wie BBVA und Santander in Spanien.

OpenAI eröffnet Niederlassung in Madrid und expandiert nach Spanien
OpenAI - A futuristic neural network overlays a modern Madrid skyline, symbolizing AI expansion and technological integration in Spain. 12.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das Unternehmen reagiert damit auf ein rasant wachsendes Geschäft auf der Iberischen Halbinsel.

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Spanien wird zum KI-Hotspot

Die Nutzung von ChatGPT ist in Spanien binnen eines Jahres um über 40 Prozent gestiegen. Das Land zählt damit zu den fünf wichtigsten europäischen Märkten für OpenAI. Besonders beeindruckend: Die Nachfrage nach Codex, dem KI-Modell für Programmierer, hat sich seit Jahresbeginn 2026 verelffacht.

Emmanuel Marill, OpenAI-Chef für die Region Europa, Naher Osten und Afrika, sieht in Spanien einen idealen Standort: „Der Markt vereint hohe Nachfrage mit einem innovativen Unternehmensumfeld und einer KI-freundlichen Regierungspolitik." Das Büro in Madrid soll die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Entwicklern, Forschungseinrichtungen und Behörden vor Ort vertiefen.

Großkunden setzen auf KI

Die Expansion kommt nicht von ungefähr. Zahlreiche spanische Großunternehmen setzen bereits auf die Technologie aus dem Hause OpenAI. Die BBVA stattet rund 120.000 Mitarbeiter mit ChatGPT Enterprise aus, die Santander bringt die KI zu 30.000 Beschäftigten. Auch die IE University, die IESE Business School und das HR-Software-Unternehmen Factorial zählen zu den Kunden.

Ergänzt wird das Engagement durch bestehende Kooperationen in der Region – etwa mit der Deutschen Telekom im Bereich KI-Entwicklung.

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Politik begrüßt den Schritt

Die spanische Regierung zeigt sich erfreut über die Ansiedlung. Digitalisierungsminister Óscar López betonte, der klare regulatorische Rahmen für Künstliche Intelligenz habe Spaniens Wettbewerbsfähigkeit gestärkt. Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo wertete die Ankündigung als positives Signal für die nationale Wirtschaft.

Das Madrider Büro reiht sich ein in ein wachsendes europäisches Netzwerk von OpenAI-Standorten – neben London, Paris, Brüssel, München und Dublin. Das Unternehmen sieht in Spanien einen Wachstumsmarkt mit enormem Potenzial für Unternehmens- und öffentliche Anwendungen.

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