OpenAI, Irland

OpenAI in Irland: Mindestens 450 offene Stellen und neues EU-Hauptquartier

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 19:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

OpenAI richtet sein EU-Hauptquartier in Dublin ein, erweitert das Gründerprogramm und plant den Einzug für Dezember 2026.

OpenAI baut Irland-Zentrale aus und schafft mindestens 450 Stellen
Das historische Tropical Fruit Warehouse in Dublin bei Dämmerung, architektonische Außenansicht. Illustration mit AI erstellt.

Das KI-Unternehmen OpenAI verstärkt seine europäische Präsenz und errichtet sein neues EU-Hauptquartier in Irland. Im Zuge dieser Expansion kündigte das Unternehmen die Schaffung von 200 neuen technischen und operativen Stellen an. Dieser Zuwachs erfolgt zusätzlich zu den bereits im Juli 2026 angekündigten 250 Arbeitsplätzen, womit sich die Gesamtzahl der offenen Positionen auf mindestens 450 beläuft.

Bislang beschäftigt OpenAI rund 120 Mitarbeiter in Irland. Die neu ausgeschriebenen Rollen decken ein breites Spektrum ab: Neben Vertriebskräften und Mitarbeitern im Bereich User Operations sucht das Unternehmen vor allem Fachkräfte wie Forward Deployed Engineers sowie Solutions- und Privacy-Ingenieure.

Neuer Standort im Tropical Fruit Warehouse

Als Sitz für die europäische Zentrale hat das Unternehmen das Tropical Fruit Warehouse in Dublin ausgewählt. An diesem Standort soll künftig auch ein Applied AI Lab untergebracht werden. Der Bezug des neuen Gebäudekomplexes ist für Dezember 2026 vorgesehen.

Anzeige

Wer sich mit der Einführung neuer Technologien befasst, muss die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen. Dieser kostenlose Download verschafft Ihnen den Überblick über Fristen und Pflichten, den Ihre Rechts- und IT-Abteilung jetzt dringend braucht. EU AI Act in 5 Schritten verstehen

Die Ansiedlung wird von der irischen Wirtschaftsförderungsagentur IDA Ireland begleitet und unterstützt. Zur Ankündigung der Standortwahl und den damit verbundenen Investitionen äußerten sich IDA-Chef Michael Lohan sowie Taoiseach Micheál Martin und OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar.

Förderung des lokalen Gründer-Ökosystems

Parallel zum personellen und räumlichen Ausbau vertieft das Technologieunternehmen sein lokales Engagement und baut die bestehende Initiative „OpenAI for Ireland“ weiter aus.

Anzeige

Die rasante Entwicklung von KI-Systemen stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen bei der Risikodokumentation. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Umsetzungsleitfaden zum EU AI Act, welche rechtlichen Anforderungen und Übergangsfristen Sie unbedingt beachten müssen. Kostenlosen KI-Leitfaden jetzt herunterladen

In Zusammenarbeit mit Dogpatch Labs ruft OpenAI zudem das Förderprogramm „Founder Cafe“ ins Leben. Das Angebot richtet sich an rund 150 Gründer und soll sich thematisch auf den praktischen Einsatz von ChatGPT, Codex sowie die Nutzung entsprechender Entwicklerschnittstellen (APIs) konzentrieren. Mit diesem Schritt bindet das Unternehmen die lokale Technologieszene enger an seine Entwicklungsplattformen an.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70305176 |