Olivenöl, Abnehmen

Olivenöl beim Abnehmen: Studie mit 121.000 Teilnehmern widerlegt Mythos

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 12:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Täglicher Olivenölkonsum fördert laut Langzeitstudie die Gewichtsabnahme und schützt Gehirn und Stoffwechsel.

Olivenöl widerlegt Kalorienbomben-Mythos beim Abnehmen
Nahaufnahme einer Glasflasche Olivenöl mit unscharfem Hintergrund aus frischen grünen Oliven und Blättern. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Eine Langzeitstudie im American Journal of Clinical Nutrition mit über 121.000 Teilnehmern zwischen 20 und 24 Jahren liefert überraschende Ergebnisse. Wer täglich etwa sieben Gramm Olivenöl isst, nimmt nicht zu – sondern ab. Der Effekt ist am stärksten, wenn tierische Fette wie Butter durch Olivenöl ersetzt werden.

Zum Vergleich: Hochverarbeitete Lebensmittel können die tägliche Energieaufnahme um rund 500 Kilokalorien steigern. Olivenöl in einer mediterranen Ernährung wirkt dagegen regulierend.

Was im Körper passiert

Die Forschung in Nature Communications zeigt die biologischen Mechanismen. Eine Mittelmeerdiät mit Olivenöl, Fisch und Hülsenfrüchten erhöht die Konzentration mitochondrialer Mikroproteine wie Humanin und SHMOOSE. Diese Proteine senken oxidativen Stress und verbessern die zelluläre Energieeffizienz.

Besonders interessant: Regelmäßiger Olivenöl- und Fischkonsum steigert den Humanin-Spiegel. Gleichzeitig sinkt die Aufnahme raffinierter Kohlenhydrate, was die SHMOOSE-Werte erhöht. Diese Marker stehen für einen gesünderen Alterungsprozess und bessere Stoffwechselfunktion.

Schutz für Gehirn und Stoffwechsel

Olivenöl kann mehr als nur beim Abnehmen helfen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt die mediterrane Ernährung in ihren aktualisierten Leitlinien zur Demenzprävention. Entscheidend sind Polyphenole – sekundäre Pflanzenstoffe in Olivenöl, Beeren und Tee.

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Wer abnehmen will, meidet oft Olivenöl – zu Unrecht. Eine Langzeitstudie mit über 121.000 Teilnehmern belegt: Tägliches Olivenöl (ca. 7 Gramm) kann den Gewichtsverlust sogar fördern, besonders wenn Sie Butter ersetzen. Holen Sie sich die Fakten und praktischen Tipps im kostenlosen Report. Jetzt Report anfordern

Eine Studie im Fachjournal Nutrients (Mai 2026) zeigt: Diese Stoffe schützen das Gehirn über die Darmflora. Der Zusammenhang zwischen Stoffwechsel und neurologischen Erkrankungen wird immer deutlicher. Typ-2-Diabetes erhöht das Alzheimer-Risiko um schätzungsweise 50 Prozent.

Die Blutzuckerkontrolle gewinnt dadurch an Bedeutung. Moderne Diabetes-Medikamente wie SGLT2-Inhibitoren senken das Alzheimer-Risiko um 43 Prozent, GLP-1-Rezeptoragonisten um 33 Prozent. Experten wie Dr. Petra Benzinger betonen: Eine mediterrane Kost mit Olivenöl und Nüssen sowie der Verzicht auf Transfette sind essenzielle Säulen der Gesundheitsvorsorge im Alter.

Neue Wege gegen Übergewicht

Auch die Adipositas-Therapie entwickelt sich weiter. Eine norwegische Studie mit 284 Teilnehmern, vorgestellt im Mai 2026 auf einem Fachkongress in Istanbul, revidiert alte Annahmen zum Jo-Jo-Effekt. Schnelle Gewichtsabnahme – definiert durch unter 1.000 Kilokalorien pro Tag in den ersten acht Wochen – kann langfristig erfolgreicher sein als langsame Reduktion.

Nach einem Jahr: Die Gruppe mit schnellem Gewichtsverlust verzeichnete ein Minus von 14,4 Prozent, die Vergleichsgruppe nur 10,5 Prozent. Parallel dazu wurden im Juli 2026 neue Medikamente wie eine Semaglutid-Tablette EU-weit zugelassen.

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Vorsicht vor Social-Media-Trends: Der sogenannte „Ozempic-Salat“ liefert zwar sättigende Ballaststoffe, aber zu wenig Proteine. Er ersetzt keine medizinisch begleitete Therapie oder ausgewogene Ernährung.

Die Daten aus 2026 bestätigen: Olivenöl ist trotz seines Fettgehalts ein zentraler Bestandteil einer gesundheitsfördernden Ernährung. Es unterstützt die Gewichtskontrolle und bietet signifikante Vorteile für die kognitive und metabolische Gesundheit.

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