Office 2021: Support endet am 13. Oktober 2026 – Migration wird Pflicht
21.06.2026 - 22:54:56 | boerse-global.de
Technikexperten haben frische Lösungen für ein bekanntes Outlook-Problem vorgestellt – pünktlich zu den großen Microsoft-Updates im zweiten Halbjahr 2026.
Wenn die OST-Datei streikt
Der Fehler „Outlook OST file cannot be opened“ nervt Anwender von Exchange, Microsoft 365 und IMAP-Konten seit Jahren. Schuld sind meist unsaubere Systemabstürze, Dateibeschädigungen oder schlicht zu große lokale Cache-Dateien. Ein aktueller Leitfaden zeigt nun konkrete Auswege.
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Die Experten raten: Outlook im abgesicherten Modus starten, um störende Add-ins zu umgehen. Auch die Berechtigungen im lokalen Applikationsdaten-Ordner sollten Administratoren prüfen. Die gute Nachricht: Da OST-Dateien reine Kopien der Server-Daten sind, können Anwender sie bedenkenlos umbenennen oder löschen – Outlook baut sie dann automatisch neu auf. Vorsicht ist allerdings beim ScanPST-Tool geboten: Für OST-Dateien ist es ungeeignet. Besser: spezielle Systempflege-Werkzeuge oder ein neues Outlook-Profil anlegen.
Migration wird einfacher
Softaken hat am heutigen Sonntag Version 2.0 seines PST-to-Office-365-Importers veröffentlicht. Das Update unterstützt jetzt auch OST- und IMAP-Quellen. Besonders praktisch: Die Software erlaubt das Pausieren und Fortsetzen von Migrationen mit Checkpoints pro Ordner. Ein integrierter Schutz gegen doppelte Einträge sorgt für saubere Daten.
Die neue Version setzt auf OAuth 2.0 via Microsoft Graph – ein klares Bekenntnis zu modernen Sicherheitsstandards. Drei verschiedene Ordner-Mapping-Modi und HTML-basierte Migrationsberichte runden das Paket ab.
AutoComplete kehrt zurück – zumindest teilweise
Microsoft hat Anfang Juni eine alte Funktion wiederbelebt: Im klassischen Outlook lassen sich nun wieder einzelne AutoComplete-Einträge löschen. Die neue Outlook-Version und die Web-App bieten diese Möglichkeit allerdings noch nicht.
Zwischen Juni und Juli rollt Microsoft zudem eine Änderung bei E-Mail-Benachrichtigungen für Microsoft-365-Konten aus. Mehrere Nachrichten innerhalb kurzer Zeit werden künftig in einer einzigen Warnung zusammengefasst – weniger Ablenkung für den Anwender. Regierungs-Konten folgen bis Mitte September.
Countdown für Office 2021 und Secure Boot
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Für IT-Administratoren tickt die Uhr: Der Support für Office 2021 endet am 13. Oktober 2026. Danach gibt es weder Sicherheitsupdates noch technische Hilfe. Microsoft drängt auf einen Umstieg auf Office 2024 oder das Abo-Modell Microsoft 365.
Bereits am 24. Juni 2026 widerruft Microsoft ein Secure-Boot-Zertifikat aus dem Jahr 2011. Systeme benötigen dann ein neueres Zertifikat von 2023, um mit aktiviertem Secure Boot zu starten. Moderne Hardware meistert den Wechsel automatisch – ältere Geräte könnten manuelle Firmware-Updates benötigen.
Ab Juli 2026 dürfen Unternehmen zudem über Microsoft Purview festlegen, dass KI-Dienste wie Copilot vertrauliche Dateien nicht verarbeiten. Sensitivitäts-Labels steuern den Zugriff über die gesamte Office-Palette hinweg – inklusive Outlook.
