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Office 2019 Mac: Bearbeitung endet am 13. Juli – Update zwingend

03.06.2026 - 17:07:03 | boerse-global.de

Microsofts Office 2019 für Mac verliert Mitte Juli die Bearbeitungsfunktion. Nutzer müssen auf neuere Versionen oder Alternativen umsteigen.

Office 2019 Mac: Bearbeitung endet am 13. Juli – Update zwingend - Bild: über boerse-global.de
Office 2019 Mac: Bearbeitung endet am 13. Juli – Update zwingend - Bild: über boerse-global.de

Am 13. Juli 2026 läuft ein digitales Zertifikat für Microsoft Office 2019 auf dem Mac ab – mit drastischen Folgen für Nutzer.

Wer Word, Excel oder PowerPoint auf dem Mac in der Version 2019 nutzt, kann ab Mitte Juli keine neuen Dokumente mehr erstellen oder bearbeiten. Das Öffnen, Anzeigen und Drucken bestehender Dateien bleibt zwar möglich, doch die Bearbeitungsfunktionen fallen weg. Grund ist die abgelaufene digitale Signatur der Software.

Kein Update für veraltete Versionen

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Da der offizielle Support für Office 2019 bereits im Oktober 2023 endete, liefert Microsoft kein nachträgliches Update zur Verlängerung des Zertifikats aus. Wer weiterhin produktiv arbeiten will, muss auf eine neuere Version umsteigen. Voraussetzung dafür ist mindestens macOS 12 Monterey sowie die Office-Version 16.83. Auch auf iPhone und iPad droht der Lesemodus: iOS- und iPadOS-Nutzer benötigen Version 17 oder neuer sowie die App-Version 2.93.

Windows- und Android-Anwender sind von der Zertifikatsproblematik nicht betroffen. Auch wer Office 2021 für Mac nutzt, kann die Einschränkungen durch ein Update vermeiden – allerdings endet auch hier der Support am 13. Oktober 2026.

Ältere Hardware als Hindernis

Besitzer älterer Macs (vor 2015) oder älterer iPhones wie dem iPhone X oder iPhone 8 haben ein Problem: Sie können die benötigten Betriebssystem-Updates oft nicht installieren. Microsoft empfiehlt in diesen Fällen die Nutzung der Web-Versionen von Office oder den Umstieg auf neuere Geräte. Alternativen wie LibreOffice, OnlyOffice oder Apple iWork stehen ebenfalls bereit.

Sicherheitslücken im Office-Ökosystem

Parallel zu den Lizenzänderungen mehren sich Sicherheitswarnungen. Indiens Computer Emergency Response Team (CERT-In) warnt vor einer als CVE-2026-45659 eingestuften Schwachstelle. Angreifer könnten durch manipulierte Daten schädlichen Code ausführen und an persönliche oder Finanzinformationen gelangen.

Bereits im Frühjahr entdeckten Sicherheitsforscher ein schwerwiegendes Problem in sechs Microsoft-365-Android-Apps. Ein Debug-Flag im Produktionscode von Word, PowerPoint, Excel, Copilot, Loop und OneNote ermöglichte unbefugten Apps den Zugriff auf Kontotokens. So hätten Angreifer auf E-Mails, Dateien und Kalender zugreifen können. Microsoft bestätigte die Schwachstellen (CVE-2026-41100, -41101, -41102) und veröffentlichte am 12. Mai 2026 einen Fix.

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Teams und Web-Apps mit Ausfällen

Erst am 1. Juni 2026 kämpfte Microsoft mit einem dienstweiten Problem: Nutzer konnten in Microsoft Teams und den Web-Versionen von Office keine Dateien öffnen. Fehlermeldungen verwiesen auf nicht verfügbare Onlinedienste. Die genaue Ursache blieb zunächst unklar, Microsoft sprach von erhöhten Fehlerraten und einem möglichen „Cross-Service-Problem".

Einige Abonnenten von Microsoft 365 Family berichteten zudem von Problemen mit der Lizenzzuweisung auf dem Mac. In vielen Fällen half ein vollständiger Ausloggen und die Entfernung alter Lizenzdaten, um die Bearbeitungsfunktionen wiederherzustellen.

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