Office, Apple

Office 2019 auf Apple: Ab 13. Juli nur noch Lesemodus

11.06.2026 - 15:13:12 | boerse-global.de

Microsoft schränkt Office 2019 auf Mac, iPad und iPhone ab Mitte Juli auf reine Lese- und Druckfunktionen ein.

Office 2019 auf Apple-Geräten: Ab Juli nur noch Lesemodus
Office - A vintage Apple iMac G3 showing a restricted Microsoft Word document next to a modern MacBook Pro displaying an active document. 11.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Ab Mitte Juli wird die Bürosoftware auf Mac, iPad und iPhone zum reinen Leseprogramm.

Microsoft zieht bei Office 2019 auf Apple-Geräten einen Schlussstrich. Ab dem 13. Juli 2026 schaltet der Konzern die Software auf eine abgespeckte Version um. Nutzer können dann nur noch Dokumente ansehen und ausdrucken – das Erstellen, Bearbeiten und Speichern neuer Dateien wird unmöglich.

Ablaufende Zertifikate als Auslöser

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Der Grund für die drastische Einschränkung: Die digitalen Lizenzzertifikate von Office 2019 laufen aus. Sobald die Frist verstrichen ist, lassen sich Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote auf macOS, iPadOS und iOS nicht mehr im vollen Umfang nutzen.

Branchenbeobachter berichten, dass Microsoft frühere Zusagen stillschweigend zurückgezogen habe. Der Konzern hatte ursprünglich versprochen, die Software würde unbegrenzt weiterlaufen. Da der offizielle Support für Office 2019 bereits am 10. Oktober 2023 endete, wird es kein technisches Update für die Zertifikatsverlängerung geben.

Windows und Android bleiben verschont

Die Einschränkung betrifft ausschließlich Apple-Geräte. Auf Windows und Android läuft Office 2019 wie gewohnt weiter. Nutzer neuerer Versionen haben ebenfalls keine Probleme: Microsoft 365 und Office 2021 erhalten Updates, die das Zertifikatsproblem beheben – allerdings nur unter macOS 12 oder iOS 17 und neuer.

Für alle, die auf Mac-Hardware weiterarbeiten wollen, empfiehlt Microsoft den Umstieg auf Microsoft 365 oder das aktuelle Office 2024.

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Weitere Umbrüche im Apple-Universum

Die Office-Nachricht ist nicht die einzige Veränderung für Apple-Nutzer. Auf der jüngsten Entwicklerkonferenz bestätigte Apple, dass macOS 27 den Support für Intel-Macs einstellen wird. Auch das Apple Filing Protocol (AFP) soll verschwinden – das macht ältere Time-Capsule-Festplatten für native Time-Machine-Backups unbrauchbar, sofern Nutzer nicht auf Drittanbieter-Lösungen ausweichen.

Parallel dazu rollt Microsoft eine neue Sync-Engine für OneDrive auf macOS aus. Sie soll die Synchronisationsgeschwindigkeit verdoppeln und gleichzeitig weniger CPU und Akku belasten.

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