NeuroUpdate in Hopfen am See: Klinik stellt erstmals eigene Forschungsergebnisse vor
Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 22:54 Uhr | Redaktion boerse-global.deDer fachliche Austausch über komplexe Krankheitsbilder der Neurologie stand im Mittelpunkt des 3. Neurologischen Symposiums „NeuroUpdate 2026“, das am 10. Oktober 2026 in Hopfen am See stattfand. Die von der m&i-Fachklinik Enzensberg ausgerichtete Fachtagung zog rund 60 Fachleute aus einem überregionalen Einzugsgebiet an.
Die Veranstaltung, die im zweijährigen Rhythmus organisiert wird, bot eine Plattform zur Erörterung aktueller wissenschaftlicher Fragestellungen und diagnostischer Entwicklungen in der klinischen Praxis.
Schwerpunkte von Umweltrisiken bis zu seltenen Syndromen
Das Spektrum der behandelten Fachdisziplinen reichte bei der diesjährigen Tagung von vaskulären Erkrankungen über seltene neurodegenerative Störungen bis hin zu chronischen Funktionsausfällen des peripheren Nervensystems. Vier externe Experten referierten zu spezifischen Fachgebieten:
- Dr. Lino Braadt vom Universitätsklinikum Augsburg widmete sich den umweltbedingten Schlaganfall-Risikofaktoren.
- Prof. Dr. Thomas Klopstock von der Ludwig-Maximilians-Universität München legte den Schwerpunkt auf Ataxiesyndrome.
- Dr. Jan-Hendrik Stahl von der Universitätsklinik Tübingen behandelte das Spektrum und das Management von Polyneuropathien.
- Dr. Frank Kerling vom Epilepsiezentrum Rummelsberg steuerte klinische Einblicke aus dem Bereich der Epileptologie bei.
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Die Vorträge verdeutlichten die Notwendigkeit einer engen Verknüpfung zwischen theoretischen Forschungsansätzen und der täglichen Versorgungsrealität im stationären und ambulanten Bereich.
Eigene klinische Forschung der Klinik im Fokus
Eine Neuerung des Symposiums am 10. Oktober 2026 war die erstmalige Vorstellung von Ergebnissen aus der eigenen klinischen Forschung der m&i-Fachklinik Enzensberg. Das Haus nutzte den Fachkongress, um konkrete kasuistische und pathophysiologische Beobachtungen aus dem Behandlungsalltag zur Diskussion zu stellen.
Dr. Hans-Jürgen Gdynia, Chefarzt der Neurologie an der Fachklinik, präsentierte die Diagnostik und Abklärung eines Falls mit unklarem Tremor bei einer jungen Patientin. Ergänzend stellte Dr. Natalie Gdynia klinische Aspekte und Relevanzen von Hypervitaminosen vor. Die Beiträge unterstrichen das Bestreben, praxisnahe Fallkonstellationen mit wissenschaftlicher Expertise im überregionalen Rahmen aufzuarbeiten.
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Turnusmäßige Fortsetzung der Tagungsreihe
Die m&i-Fachklinik Enzensberg führt das Fachsymposium im zweijährigen Turnus durch, um den kontinuierlichen Wissenstransfer zwischen spezialisierten Kliniken, universitären Zentren und niedergelassenen Medizinern zu fördern. Das nächste NeuroUpdate ist dementsprechend für das Jahr 2028 geplant.
