Mobilfunkgeschäft überfallen: 15.000 Euro Beute in Friedberg
15.06.2026 - 23:26:20 | boerse-global.de
Sie entwendeten eine Vielzahl von Smartphones und flüchteten in einem weißen Kastenwagen.
Tathergang in den frühen Morgenstunden
Gegen 1:50 Uhr verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu dem Ladenlokal. Die drei schwarz gekleideten Männer flüchteten anschließend über die Bismarckstraße – und das ohne eingeschaltetes Licht. Der Sachschaden an den Warenwerten beläuft sich ersten Erkenntnissen zufolge auf rund 15.000 Euro.
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Die Polizei sucht nun nach Zeugen und hat detaillierte Beschreibungen der Verdächtigen veröffentlicht. Einer der Männer ist etwa 1,70 Meter groß und kräftig. Seine Komplizen sind schmaler gebaut. Einer von ihnen misst rund 1,90 Meter, der dritte wird auf 1,60 bis 1,65 Meter geschätzt.
Serie von Einbrüchen in der Region
Der Fall in Friedberg ist kein Einzelfall. In den vergangenen Tagen häuften sich Einbrüche in gewerbliche und öffentliche Einrichtungen in Hessen.
Am vergangenen Wochenende schlugen Unbekannte in Wölfersheim-Wohnbach zu. Dort brachen sie in einen Landhandel und in Bürocontainer ein. Die Beute: Tresore und Bargeldkassetten mit rund 2.000 Euro Inhalt.
Ebenfalls am Sonntag traf es eine Rettungswache in Birstein. Die Täter hebelten eine Garagentür auf und durchsuchten Einsatzfahrzeuge sowie die Ausrüstung des Personals. Sie erbeuteten technisches Werkzeug und Schutzausrüstung – und verursachten erheblichen Sachschaden an einem Bootsteil.
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Auch in Offenbach versuchten Einbrecher ihr Glück. In der Nacht zum Samstag wollten sie Medikamente aus einer Apotheke stehlen. Der Coup scheiterte: Ein Zeuge verfolgte die Täter und alarmierte die Polizei. Die maskierten Verdächtigen flüchteten ohne Beute auf E-Scootern.
Besteht ein Zusammenhang?
Die Ermittler prüfen, ob die Taten miteinander zusammenhängen. In Sarstedt etwa wurde ebenfalls in der Nacht zum Montag ein Tabakwarengeschäft heimgesucht – auch dort sollen drei Täter beteiligt gewesen sein. Ob ein organisatorisches Netzwerk hinter den Einbrüchen steckt, ist derzeit noch unklar.
