MIND-Diät: Neue Studien belegen 40% Demenzrisiko-Senkung
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 15:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die gesundheitliche Wirkung von Beta-Glucan bestätigt. Bereits 1 Gramm des löslichen Ballaststoffs aus Gerste pro Mahlzeit hilft, den Cholesterinspiegel normal zu halten. Wer erhöhte Werte senken will, sollte täglich 3 Gramm zu sich nehmen.
Bestimmte Gerstenprodukte liefern diese Menge besonders effizient. Schon 60 Gramm spezialisierter Produkte decken den Tagesbedarf – sie enthalten deutlich mehr Beta-Glucan als herkömmliche Sorten.
Die Zielwerte für LDL-Cholesterin richten sich nach dem individuellen Risiko: Bei niedrigem Risiko werden Werte unter 116 mg/dl angestrebt, bei hohem Risiko unter 70 mg/dl, bei sehr hohem Risiko sogar unter 55 mg/dl.
MIND-Diät senkt Demenzrisiko um 40 Prozent
Neben der Herzgesundheit rückt die Ernährung bei der Prävention von Demenz in den Fokus. Die Universität Gießen zeigt: Die MIND-Diät kann das Risiko um bis zu 40 Prozent senken. Sie kombiniert Elemente der mediterranen Diät mit blutdrucksenkenden Ansätzen.
Die tragenden Säulen:
- Regelmäßiger Verzehr von Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten
- Viel Blattgemüse, Beeren und Nüsse
- Olivenöl als primäre Fettquelle
- Fetter Seefisch ein- bis zweimal pro Woche
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Experte Gunter Eckert betont: Vor allem Omega-3-Fettsäuren, Polyphenole und spezifische Nährstoffe wirken schützend. Hoher Zuckerkonsum und Alkohol gelten dagegen als Risikofaktoren.
Woran erkennt man gutes Brot?
Annegret Hager vom Verbraucherservice Bayern erklärt: Ein hochwertiges Brot braucht nur Mehl, Wasser, Salz und ein Lockerungsmittel wie Sauerteig oder Hefe. Die Zutatenliste und die Teigführung verraten, ob es sich um industrielle Ware oder traditionelles Bäckerhandwerk handelt – das beeinflusst Bekömmlichkeit und Nährwert.
Wer bereits beim täglichen Brot auf Qualität achtet, sollte auch andere versteckte Gesundheitsrisiken kennen. Erfahren Sie in diesem Experten-Bericht, welche 7 Fragen Fachleute nutzen, um erste Warnsignale bei der Vergesslichkeit richtig zu deuten. Kostenlosen 2-Minuten-Selbsttest hier starten
Diese Qualitätsaspekte finden auch praktische Anwendung: Ein Gastronomiebetrieb in Langen beliefert seit Juli 2026 Senioren im Projekt „Tellerglück“ mit Wunschgerichten, um die Lebensqualität im Alter zu fördern.
Gicht und Darmerkrankungen: Worauf es bei der Ernährung ankommt
Bei Gicht reicht der reine Verzicht auf tierisches Eiweiß oft nicht aus. Fachleute warnen: Das Meiden von Gemüse und Hülsenfrüchten sowie extremes Fasten sind typische Fehler. Ziel der Therapie ist ein Harnsäurewert unter 360 µmol/L, bei Vorhandensein von Tophi unter 300 µmol/L.
Für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen gibt es neue Hoffnung: Ein am 12. Juni 2026 ausgezeichnetes Verfahren setzt Vitamin B3 (Nicotinamid) gezielt im unteren Dünndarm und Dickdarm frei. Eine Studie mit 900 Patienten untersuchte die Wirkung bei COVID-19-Folgen. Weitere klinische Prüfungen (Phase II/III) zu Colitis ulcerosa laufen – erste Ergebnisse deuten auf eine verbesserte körperliche Leistungsfähigkeit hin.
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