Microsoft, Intune

Microsoft Intune & Cisco: Zero-Trust-Integration für Unternehmensgeräte

25.06.2026 - 06:56:36 | boerse-global.de

Cisco veröffentlicht aktualisierte Dokumentation zur Integration von Microsoft Intune. Die Anleitungen unterstützen das Zero-Trust-Modell für mobile Endgeräte.

Cisco und Microsoft Intune: Neue Anleitungen für mehr Sicherheit
Microsoft - Abstract representation of secure mobile device management, with glowing lines connecting devices to a cloud, protected by a shield. 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

IT-Administratoren erhalten ab sofort detaillierte Konfigurationsanleitungen für die Umsetzung.

Zero Trust als neuer Standard

Cisco hat am 24. Juni 2026 aktualisierte technische Dokumentationen veröffentlicht, die die Verbindung von Microsoft Intune MDM mit der Cisco Security Cloud Control beschreiben. Im Mittelpunkt steht die Harmonisierung mit Cisco Secure Access, um die Unternehmenskonnektivität zu verbessern. Die Anleitungen umfassen unter anderem den Aufbau sicherer Netzwerktunnel und die Konfiguration von Ressourcen-Connectoren.

Diese Werkzeuge unterstützen ein Zero-Trust-Zugriffsmodell: Mobile Geräte müssen sich vor dem Zugriff auf Unternehmensressourcen verifizieren und als konform erweisen. Das ermöglicht eine granularere Kontrolle darüber, wie mobile Endpunkte mit sensiblen internen Netzwerken interagieren.

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Governance für Microsoft-365-Umgebungen

Parallel zu Ciscos Veröffentlichung hat ShareGate am selben Tag seine MCP-Plattform gestartet. Das Tool bietet spezielle Governance-Funktionen für Microsoft-365-Umgebungen und hilft IT-Teams, Risiken durch Datenüberfreigabe und KI-Bereitschaft zu managen.

Die Plattform integriert sich in große KI-Tools wie Microsoft Copilot, ChatGPT und Claude, um mandantenübergreifende Berichte zu erstellen und potenzielle Zugriffsrisiken zu identifizieren. Ab Juli 2026 soll der Dienst um KI-generierte Sicherheitsrichtlinien erweitert werden, die vor der Umsetzung eine menschliche Autorisierung erfordern.

Schutz in großem Maßstab

Der Fokus auf mobile Sicherheit kommt nicht von ungefähr: Unternehmen setzen zunehmend auf cloudbasierte Endpunktsicherheit, um sich gegen ausgeklügelte digitale Bedrohungen zu wappnen. Partnerschaften wie die zwischen Telkomsel und Lookout zeigen die Dimension aktueller Mobile-Threat-Defense-Operationen. Diese Plattformen schützen iOS, Android und Chrome OS durch massive Sicherheitsgraphen.

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Die heutigen mobilen Sicherheitsinfrastrukturen analysieren täglich enorme Datenmengen. Einige Systeme überwachen mehr als 200 Millionen Geräte, 142 Millionen Anwendungen und 4 Millionen Webadressen. Diese Intelligenz ist entscheidend, um Schwachstellen im mobilen Ökosystem zu identifizieren und zu entschärfen – ein primäres Ziel für unbefugte Zugriffe und Datendiebstahl.

Die Abstimmung von MDM-Anbietern wie Microsoft Intune mit Netzwerksicherheitsspezialisten wie Cisco spiegelt einen Branchentrend wider: hin zu stärker integrierten, automatisierten Sicherheitsarchitekturen. Durch die Kombination von Geräte-Compliance-Daten mit sicheren Zugriffskontrollen können Unternehmen ihre digitalen Grenzen in einer zunehmend mobilen Geschäftswelt besser schützen.

de | wissenschaft | 69621504 |