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Microsoft 365: Preise für Business-Tarife ab Juli deutlich erhöht

07.07.2026 - 03:34:41 | boerse-global.de

Microsoft hebt Preise für Business-Abonnements an, während Support für SharePoint 2016 endet und Windows 10-Updates verlängert werden.

Microsoft 365: Deutliche Preiserhöhungen für Geschäftskunden ab Juli 2026
Microsoft - Leuchtend blaues Microsoft-'M'-Logo mit digitalen Datenströmen und Finanzprozenten auf dunklem Hintergrund. 07.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Geschäftskunden von Microsoft müssen ab sofort tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für mehrere Microsoft-365-Abonnements steigen deutlich – zeitgleich laufen wichtige Support-Fristen für ältere Softwareversionen aus.

Die Preisrunde kam zum 1. Juli 2026. Betroffen sind vor allem die kleineren und mittleren Business-Tarife. Microsoft begründet die Anhebungen mit der Integration von KI-Funktionen und regelmäßigen Feature-Updates.

Das kosten die neuen Business-Tarife

Der Microsoft 365 Business Basic-Tarif stieg von 6 auf 7 Euro pro Nutzer – ein Plus von rund 16 Prozent. Beim Business Standard zahlen Kunden nun 14 statt 12,50 Euro, ein Anstieg um zwölf Prozent. Der Business Premium-Tarif blieb mit 22 Euro unverändert.

Auch die Enterprise-Tarife wurden angepasst: Office 365 E3 kostet jetzt 26 statt 23 Euro, E5 stieg von 38 auf 41 Euro. Die prozentual stärksten Erhöhungen trafen die sogenannten Frontline-Pläne für Mitarbeiter ohne festen Arbeitsplatz. Die F1-Lizenz verteuerte sich um ein Drittel von 2,25 auf 3 Euro. Bei Versionen ohne Microsoft Teams betrug der Aufschlag sogar 43 Prozent.

Im Gegenzug erhalten Kunden zusätzliche Leistungen: Defender for Office 365 Plan 1, Intune Remote Help sowie Kontingente für den KI-Assistenten Security Copilot sind nun in den Abos enthalten. Business Basic- und Standard-Nutzer bekamen zudem 50 Gigabyte zusätzlichen Postfach-Speicher.

Support-Ende für SharePoint 2016 rückt näher

Parallel zu den Preiserhöhungen läuft eine wichtige Frist ab: Der Support für SharePoint Server 2016 endet am 14. Juli 2026. Unternehmen, die noch auf der alten Version arbeiten, sollten dringend handeln.

Die Dringlichkeit unterstreicht eine aktuelle Sicherheitslücke. Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA bestätigte die aktive Ausnutzung einer Schwachstelle in SharePoint Server, die Remote-Code-Ausführung ermöglicht. Betroffen sind die Versionen 2016, 2019 und die Subscription Edition. Ein Patch musste bis zum 4. Juli 2026 installiert werden. SharePoint Online war nicht betroffen.

Windows 10: Verlängerte Sicherheitsupdates bis 2027

Microsoft hat kürzlich die kostenlosen Extended Security Updates (ESU) für Windows 10 bis Oktober 2027 verlängert. Grund: Rund ein Viertel aller PCs läuft noch mit dem älteren Betriebssystem. Oft verhindern Hardware-Anforderungen wie der TPM-2.0-Chip ein Upgrade auf Windows 11.

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Der reguläre Support für Windows 10 endet am 14. Oktober 2025. Das ESU-Programm überbrückt die Zeit für Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Die Kosten für das erste Jahr liegen bei rund 61 Euro pro Gerät.

Einmal-Lizenzen: Letzte Chance für Schnäppchenjäger

Angesichts der steigenden Abopreise boten einige Händler in den vergangenen Wochen noch einmal stark rabattierte Einmal-Lizenzen für Office 2021 und Windows 11 Pro an. Die Aktionen mit Rabatten von fast 80 Prozent endeten am 5. Juli 2026.

Die sogenannten „Lifetime"-Lizenzen, oft über Drittanbieter wie StackSocial vertrieben, enthalten die klassischen Anwendungen Word, Excel, PowerPoint und Outlook sowie professionelle OS-Funktionen wie BitLocker und Hyper-V. Branchenkenner weisen jedoch darauf hin, dass diese Lizenzen weder Cloud-Speicher noch kontinuierliche Feature-Updates bieten.

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Ausblick: Nächstes Windows-11-Update am 14. Juli

Das nächste große Update für Windows 11 erscheint am 14. Juli 2026. Es soll eine Point-in-Time-Wiederherstellungsfunktion einführen – benötigt dafür aber bis zu 200 Gigabyte freien Speicherplatz. Das Update folgt auf den problematischen Juni-Patch KB5094126, der auf bestimmter Business-Hardware in vielen Fällen fehlschlug.

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