macOS Tahoe 26.5: Apple veröffentlicht Release Candidate
04.05.2026 - 23:55:40 | boerse-global.de5 an Entwickler ausgeliefert – pünktlich zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt.**
Der Release Candidate (Build 25F71) vom 4. Mai 2026 markiert den letzten Schritt vor der öffentlichen Verteilung, vorausgesetzt, es tauchen keine kritischen Fehler mehr auf. Das Update kommt in einer Phase, in der Apple mit Rekordrabatten auf M5-Geräte kämpft und sich gleichzeitig auf steigende Speicherkosten einstellen muss.
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Stabilität und neue Features im Fokus
Die Version 26.5 konzentriert sich auf Systemstabilität und Verfeinerungen. Parallel dazu erschienen Release Candidates für iOS 26.5, iPadOS 26.5, watchOS 26.5 und visionOS 26.5 – alle mit dem Schwerpunkt auf plattformübergreifender Vernetzung und der Einhaltung internationaler Regulierungen.
Eine der wichtigsten Neuerungen: Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten. Damit hebt Apple die Privatsphäre bei der Kommunikation zwischen Apple- und Nicht-Apple-Geräten auf ein neues Niveau. Ein Schritt, der lange überfällig schien.
Apple Maps erhält mit „Suggested Places" eine Funktion für vorausschauende Standortempfehlungen. Für Nutzer in der EU bringt das Update spezifische Anpassungen an regionale Digitalvorschriften – etwa bei der Benachrichtigungsweiterleitung und Live Activities auf Drittanbieter-Zubehör.
Der App Store bekommt ein neues Preismodell: Entwickler können nun monatliche Abos mit einer 12-monatigen Bindung anbieten. Dazu kommen acht neue Emojis und diverse Sicherheitsupdates.
Rekordrabatte auf M5 MacBooks
Die Veröffentlichung fällt mit einer aggressiven Preispolitik im Einzelhandel zusammen. Das 14-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro, 24 GB RAM und 1 TB SSD ist aktuell für 1.935 Euro zu haben – ein deutlicher Abschlag vom ursprünglichen Preis.
Die M5-Chips basieren auf einer „Fusion"-Architektur und bieten rund 30 Prozent mehr Leistung als die Vorgängergeneration M4. Auch das M5 MacBook Air ist betroffen: Das 13-Zoll-Modell mit 16 GB RAM und 512 GB SSD fiel auf 949 Euro, das 15-Zoll-Modell auf bis zu 170 Euro unter UVP.
Während Apple seine eigenen Preisempfehlungen stabil hält, haben andere Hersteller aufgrund gestiegener Komponentenkosten die Preise für vergleichbare High-End-Geräte angehoben.
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Das Ende der Intel-Ära naht
Mit macOS 27, das auf der WWDC26 am 8. Juni 2026 vorgestellt wird, endet der Support für alle Intel-basierten Macs. Rosetta 2, die Übersetzungsschicht für Intel-Apps auf Apple Silicon, wird entfernt. Betroffen sind unter anderem der 2019 Mac Pro, der 5K iMac von 2020 und MacBook Pro Modelle von Anfang 2020.
Apple setzt damit voll auf hauseigene ARM-Prozessoren und künftige KI-Funktionen. Ein harter Schnitt – aber einer, der sich abzeichnete.
Speicherkosten steigen drastisch
Die Hardware-Produktion steht unter Druck: Analysten erwarten ab Juni 2026 einen massiven Anstieg der Speicherkosten. DRAM-Preise könnten um bis zu 125 Prozent steigen, NAND-Flash sogar um 234 Prozent. Das dürfte sich direkt auf die Preise künftiger Apple-Geräte auswirken.
2nm-Technologie verzögert sich
Die Umstellung auf 2nm-Prozessoren, ursprünglich für Ende 2026 geplant, verschiebt sich auf 2027. Das betrifft auch die Entwicklung eines lang erwarteten OLED MacBook Pro. Zudem hat Nvidia Apple als Hauptkunden von TSMCs modernsten Fertigungslinien abgelöst – was zu Engpässen bei Mac mini, Mac Studio und MacBook Neo führen könnte.
Gerüchte über ein neues High-End-Modell namens „MacBook Ultra" mit dünnerem Design, 5G-Modem und Touchscreen halten sich. Erscheinen soll es Anfang 2027. Bis dahin bleibt macOS Tahoe 26.5 die stabile Basis – und der Blick geht zur WWDC, wo Apple die KI-Zukunft des Macs präsentieren wird.
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