macOS 27 zur WWDC: Apple beendet Intel-Support endgültig
28.05.2026 - 19:28:22 | boerse-global.deImmer mehr Nutzer berichten von Problemen bei der Wiederherstellung des Account-Zugriffs, während das Unternehmen den Übergang zu eigener Chip-Architektur vorantreibt.
Verzögerung als Schutzmechanismus
Wer kürzlich ein falsches Passwort auf seinem Mac eingegeben hat, dem ist vielleicht eine kurze Pause aufgefallen. Kein Systemfehler, sondern eine bewusste Sicherheitsfunktion. Die Verzögerung soll automatisierte Angriffe erschweren.
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Das System arbeitet mit einer abgestuften Sperrlogik. Nach vier Fehlversuchen folgt eine einminütige Pause. Beim fünften Versuch steigt die Wartezeit auf fümf Minuten, nach dem sechsten auf eine Viertelstunde. Wer es auf neun Fehlversuche bringt, muss bis zu acht Stunden warten. Der zehnte Fehlversuch führt zur dauerhaften Sperrung des Accounts.
Wege zurück ins System
Was tun, wenn das Passwort komplett entfallen ist? Der Support-Experte Abhishek Gupta empfiehlt einen einfachen ersten Schritt: Dreimal ein falsches Passwort eingeben. Erscheint dann kein Reset-Hinweis, sind fortgeschrittene Methoden gefragt.
Bei Intel-Macs hilft die Tastenkombination Command und R während des Startvorgangs, um in den Wiederherstellungsmodus zu gelangen. Neuere Modelle mit Apple Silicon benötigen stattdessen das Gedrückthalten des Einschaltknopfs. Im Recovery-Modus öffnet das Terminal den Weg zum Befehl „resetpassword" – eine Methode, die lokale Passwortbeschränkungen umgehen kann. Als letzte Option bleibt eine Neuinstallation von macOS, die allerdings ohne Backup Daten kostet.
Die Apple-ID als Stolperstein
Besonders knifflig wird es, wenn der Zugang zu vertrauenswürdigen Geräten oder Telefonnummern verloren geht. In Foren häufen sich Berichte über Nutzer, die ihr Passwort nicht zurücksetzen können, weil die hinterlegte Handynummer nicht mehr aktiv ist. Die Standardverfahren über iForgot oder die Apple-Support-App laufen dann ins Leere. In solchen Fällen bleibt nur der direkte Kontakt zum regionalen Support.
Die Aktivierungssperre stellt eine weitere Hürde dar – vor allem auf dem Gebrauchtmarkt. Immer wieder bleiben iCloud-Sperren aktiv, weil Verkäufer vergessen haben, sich abzumelden oder den „Mein iPhone suchen"-Dienst zu deaktivieren. Während sich Bildschirmsperren mit Drittanbieter-Tools umgehen lassen, verlangt Apple für iCloud-gesperrte Geräte zwingend einen Kaufnachweis.
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Abschied von Intel
Ein grundlegender Wandel steht bevor: macOS 27, dessen Enthüllung für Juni 2026 auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) erwartet wird, soll ausschließlich Macs mit Apple Silicon und M1-Chip oder neuer unterstützen. Das bedeutet das Aus für prominente Intel-Modelle wie den 2019 Mac Pro und den 27-Zoll iMac von 2020.
Mit macOS 26 Tahoe endet der Intel-Support endgültig. Die Wiederherstellungsverfahren für die verbliebenen Intel-Rechner werden sich damit weiter von den standardisierten Abläufen der Silicon-Architektur entfernen.
Neue Bedrohungen am Horizont
Sicherheitsforscher haben mehrere kritische Schwachstellen identifiziert. Dazu gehören CVE-2025-43357, das die Protokollierung von Anrufverläufen betrifft, und CVE-2025-43306, das eine mögliche Rechteausweitung auf Root-Ebene ermöglicht.
Parallel dazu sind aktive Malware-Kampagnen im Umlauf. Sicherheitsfirmen warnen vor gefälschten Webseiten, die beliebte KI-Downloadseiten nachahmen. Dahinter steckt die Schadsoftware Atomic Stealer (AMOS), die Browserdaten, Passwörter und Kryptowährungs-Wallets abgreift. Einmal mehr zeigt sich: Wer seine Wiederherstellungsinformationen nicht aktuell hält und auf sichere Authentifizierung achtet, riskiert im Ernstfall den kompletten Datenverlust.
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