Apple, Intel-Macs

macOS 27: Apple streicht Intel-Macs komplett – 16 Geräte verlieren Support

17.06.2026 - 07:23:46 | boerse-global.de

Apples neuer Softwarezyklus beendet Updates für zahlreiche ältere Modelle, während das iPhone weiterhin großzügig unterstützt wird.

Apple streicht Support für 16 Geräte: iPad, Watch und Mac betroffen
Apple - A modern smartphone next to an older, faded model, highlighting the contrast between new and obsolete technology. 17.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der nächste große Software-Zyklus von Apple kommt mit drastischen Einschnitten. iPad, Watch und Mac verlieren den Support für zahlreiche ältere Modelle – nur das iPhone bleibt verschont.

Am 8. Juni kündigte Apple auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) die nächste Generation seiner Betriebssysteme an. Ab Herbst 2026 werden 16 Geräte keine großen Updates mehr erhalten. Betroffen sind vor allem Tablets, Uhren und Macs – während das iPhone weiterhin großzügig unterstützt wird.

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Der große Apple-Silicon-Wechsel

Mit macOS 27 „Golden Gate" endet eine Ära: Erstmals setzt das System ausschließlich auf Apple Silicon. Intel-Macs fallen damit komplett weg. Konkret betroffen sind das MacBook Pro 16 Zoll (2019), das MacBook Pro 13 Zoll (2020), der iMac (2020) und der Mac Pro (2019). Für Besitzer dieser Geräte gibt es keine großen Updates mehr.

Auch bei der Apple Watch wird der Schnitt radikal. watchOS 27 verlangt mindestens einen S9- oder S10-Chip. Das bedeutet das Aus für die Apple Watch Series 6, 7 und 8, die erste Apple Watch Ultra (2022) sowie die zweite Generation der Apple Watch SE.

iPadOS 27: A14-Chip als Mindestvoraussetzung

Tablet-Nutzer müssen ebenfalls umdenken. iPadOS 27 setzt einen A14-Bionic-Chip voraus. Folgende Modelle verlieren den Support:

  • iPad Air (3. Generation)
  • iPad (8. Generation)
  • iPad mini (5. Generation)
  • 12,9-Zoll iPad Pro (3. Generation)
  • 11-Zoll iPad Pro (1. Generation)

Hinzu kommen der Apple TV HD (2015) und der Apple TV 4K (1. Generation, 2017).

iPhone bleibt der Gewinner

Ganz anders die Lage für iPhone-Besitzer: iOS 27 unterstützt weiterhin 31 Modelle – zurück bis zur iPhone-11-Serie aus dem Jahr 2019. Das bedeutet für das iPhone 11 bis zu acht Jahre Software-Support.

Branchenbeobachter sehen darin eine klare Strategie: Angesichts steigender Hardwarekosten durch RAM-Engpässe und Handelszölle wächst der Gebrauchtmarkt rasant – besonders in Indien, Afrika und Südostasien. Wer sein altes iPhone behalten kann, bleibt im Apple-Universum mit iMessage, FaceTime und Co.

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Leistungsschub für alte Geräte

Apple verspricht zudem spürbare Verbesserungen speziell für ältere Hardware. Ein neu entwickelter CPU-Scheduler soll die Systemreaktionsfähigkeit erhöhen. Interne Tests zeigen: Auf älteren Pro-Max-Modellen könnten App-Startzeiten um 30 Prozent sinken. Bei der Fotobibliothek-Indizierung sind bis zu 70 Prozent mehr Tempo drin, bei AirDrop-Übertragungen sogar 80 Prozent.

KI-Features nur für die Neuesten

Doch es gibt einen Haken: Die fortschrittlichsten Funktionen von „Apple Intelligence 2.0" bleiben der leistungsstärksten Hardware vorbehalten. Das neue „Liquid Glass"-Design und grundlegende KI-Funktionen laufen auf dem iPhone 16 und dem iPhone 15 Pro. Für die wirklich smarten „Advanced Siri"-Fähigkeiten – mit Bildschirmverständnis und persönlichem Kontext – sind 12 Gigabyte RAM oder mehr nötig.

Diese Spitzenklasse bleibt dem iPhone 17 Pro und Air, iPads mit M4- oder M5-Chip sowie Macs mit mindestens M3-Prozessor vorbehalten. Für die großen KI-Modelle arbeitet Apple offenbar mit einem externen Partner zusammen – Modelle mit über einer Billion Parametern sind im Gespräch, gestützt durch eine milliardenschwere Lizenzvereinbarung.

Die Entwickler-Beta der neuen Systeme ist bereits verfügbar. Eine öffentliche Beta folgt voraussichtlich im Juli 2026, der finale Rollout im Herbst.

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