macOS 27: Apple kündigt Ende von Intel-Support zur WWDC an
30.05.2026 - 17:48:41 | boerse-global.deNeue Beta-Software und geänderte Trade-In-Werte liefern klare Signale.
Am 28. Mai veröffentlichte Apple die erste öffentliche Beta von macOS 26.6. Das Update behebt Stabilitätsprobleme und schließt eine Fehlermeldung, die fälschlich vor Intel-Apps warnte. Die Wartungsversion kommt pünktlich vor der WWDC, die am 8. Juni beginnt. Dort soll macOS 27 vorgestellt werden – das erste Betriebssystem, das ausschließlich auf Apple Silicon läuft.
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Das Ende von Rosetta 2 naht
Die Übergangsfrist für Intel-Software läuft ab. macOS 26 aus September 2025 war die letzte Version mit Intel-Unterstützung. Nun zeichnet sich ein klares Datum für das Ende der Kompatibilitätsschicht Rosetta 2 ab.
Bereits seit dem 11. Mai 2026 erhalten Nutzer von macOS 26.5 Systemwarnungen, wenn sie Intel-Apps starten. Der Hinweis drängt zur Umstellung auf native Versionen. Mit macOS 28, das für Herbst 2027 erwartet wird, soll Rosetta 2 für die allermeisten Intel-Programme abgeschaltet werden.
Betroffen wären über 18.800 Anwendungen – darunter professionelle Audio-Plugins, CAD-Software und wichtige Unternehmenswerkzeuge. Ausnahmen wird es wohl nur für einige ältere Spiele geben, die nicht mehr gewartet werden.
Trade-In-Werte steigen – Android raus
Parallel zu den Software-Änderungen passte Apple am 29. Mai die Ankaufpreise für Altgeräte an. Die Erhöhungen gelten als klassischer Vorbote neuer Hardware.
Das Mac Studio legte um 70 Euro auf maximal 1.045 Euro zu. Der Mac Mini stieg um rund zehn Prozent auf 375 Euro. Auch das iPhone 15 Pro gewann 35 Euro hinzu und wird nun mit bis zu 410 Euro vergütet. Android-Geräte hingegen wurden aus dem Programm gestrichen oder erhielten geringere Werte.
An der Fertigungsfront sorgte eine andere Nachricht für Bewegung: Intel-Aktien legten am 28. Mai kräftig zu. Grund sind Berichte, wonach Apple erwägt, Intel als Chip-Produzenten für den US-Markt zu nutzen. Ähnliche Gespräche soll es auch mit Samsung gegeben haben.
Enterprise-Updates und Milliarden für KI
Für IT-Administratoren gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Am 28. Mai veröffentlichte Jamf die Version 11.28.1 seiner Verwaltungsplattform. Das Update behebt Probleme mit Zertifikatsverlängerungen und SSO-Weiterleitungen. Allerdings warnt Jamf: Der Upgrade-Prozess kann bis zu zwei Stunden zusätzlich dauern.
Gleichzeitig investiert Apple massiv in Künstliche Intelligenz. Rund 12,7 Milliarden Euro fließen in KI-Infrastruktur. Der Fokus liegt auf lokalen Modellen für iPhone, iPad und Mac. Auf der WWDC am 8. Juni wird eine grundlegend überarbeitete Siri erwartet – mit eigenständigem Chatbot und Anbindung an Google Gemini für komplexe Anfragen.
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