Apple, Googles

macOS 27: Apple integriert Googles Gemini in neue Siri

01.07.2026 - 10:04:40 | boerse-global.de

Apple integriert native Menüleisten-Verwaltung in macOS 27. Die Beta zeigt erste Schritte, während KI- und Sicherheits-Updates den Fokus bestimmen.

macOS 27 Beta: Neuer Button für überfüllte Menüleiste
Apple - Ein iMac oder MacBook-Bildschirm mit dem Gemini-Logo in der Siri-Oberfläche, der das Gesicht eines nachdenklichen Benutzers widerspiegelt. 01.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Menüleiste von MacBooks mit Display-Notch wird oft zum Ärgernis. Jetzt liefert Apple eine native Lösung – zumindest teilweise.

Mit der aktuellen macOS 27 Beta führt Apple eine Funktion ein, die Nutzer von MacBooks mit Notch-Display seit langem fordern: einen „Show More"-Button für überfüllte Menüleisten. Die Neuerung ist Teil des Betriebssystem-Updates „Golden Gate", das für Herbst 2026 erwartet wird.

Eingebaute Ordnung für die Menüleiste

Bisher mussten Anwender auf Drittanbieter-Tools wie Bartender oder Thaw zurückgreifen, um die wachsende Zahl an Icons in der Menüleiste zu bändigen. Der neue native Button erlaubt es nun, versteckte Symbole ein- und auszublenden. Ein Schritt in die richtige Richtung – doch die aktuelle Beta-Version bietet noch nicht den vollen Funktionsumfang der etablierten Drittanbieter-Lösungen.

KI-Offensive mit Google-Unterstützung

Die Menüleisten-Neuerung ist nur ein kleiner Teil einer weitreichenden Überarbeitung. Auf der Entwicklerkonferenz Anfang Juni 2024 präsentierte Apple eine grundlegend überarbeitete Siri, die auf Googles Gemini-Technologie basiert. Die neue KI-Assistentin, die auch in iOS 27 Einzug hält, versteht natürliche Gespräche, erkennt Bildschirminhalte und führt komplexe Aktionen über verschiedene Apps hinweg aus.

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Besonders interessant: macOS 27 wird ein Extensions-System unterstützen, das Nutzern die Wahl alternativer KI-Assistenten wie Claude ermöglicht. Die KI-Funktionen setzen allerdings moderne Hardware voraus – mindestens Apple Silicon oder ein iPhone 15 Pro.

Sicherheits-Updates und Stabilität

Während Apple am großen Herbst-Update arbeitet, bleibt die aktuelle Generation nicht außen vor. Ende Juni erschien die dritte Entwickler-Beta von macOS Tahoe 26.6, gefolgt von einer öffentlichen Beta. Der Fokus liegt auf Stabilität und Fehlerbehebungen – etwa bei irreführenden Warnungen zu Intel-Software.

Parallel dazu veröffentlichte Apple macOS 26.5.2 mit einem dringenden Sicherheitsupdate. Rund 32 Schwachstellen wurden geschlossen, darunter 17 in der WebKit-Engine und mehrere im Systemkernel. Zwar waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine aktiven Angriffe bekannt, doch das Update gilt als kritisch.

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Preiserhöhungen und neue Kreativ-Tools

Nicht nur bei der Software tut sich etwas. Apple erhöhte Ende Juni die Preise für Macs und iPads um durchschnittlich 20 Prozent. Grund dafür sind gestiegene Kosten für Speicherkomponenten.

Gleichzeitig rüstet Apple sein professionelles Kreativ-Angebot auf. Der Apple Creator Studio erhielt KI-gestützte Neuerungen: Final Cut Pro automatisiert jetzt Untertitel und Masken-Schnitt, Logic Pro bietet ein neues „Chord ID"-System. Die Dienste sind im Abo für umgerechnet rund 13 Euro monatlich oder 129 Euro jährlich erhältlich.

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