Apple, Intel-Ära

macOS 27: Apple endet Intel-Ära und verdoppelt KI-Leistung

18.06.2026 - 07:13:18 | boerse-global.de

Apple kündigt mit dem M5-Chip und macOS 27 Golden Gate eine neue KI-Ära an. Intel-Macs werden nicht mehr unterstützt, während die Leistung massiv steigt.

Apple M5 MacBook Air: KI-Offensive mit macOS 27 und Ende der Intel-Ära
Apple - A sleek Apple MacBook Air on a minimalist desk, its screen glowing with abstract, futuristic AI interface graphics, reflecting digital code. 18.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple treibt die KI-Integration mit macOS 27 und dem neuen M5 MacBook Air massiv voran – das System läuft nur noch auf eigenen Prozessoren.

Der US-Konzern schickt sich an, die Messlatte für KI im Desktop-Bereich neu zu definieren. Mit der Kombination aus dem M5-Chip und dem Betriebssystem-Update macOS 27 Golden Gate will Apple die Art und Weise verändern, wie Nutzer künstliche Intelligenz auf dem Rechner einsetzen. Die Entwickler-Beta des Systems ist bereits seit Anfang Juni verfügbar, die finale Version soll im Herbst 2026 erscheinen.

Der M5-Chip als KI-Motor

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Herzstück der neuen Hardware ist ein dedizierter Neural Accelerator in den GPU-Kernen. Die Folge: Die KI-Leistung liegt beim M5 MacBook Air (Startpreis rund 1.000 Euro) viermal höher als beim Vorgänger M4 und sogar 9,5-mal höher als beim ursprünglichen M1-Chip. Die CPU und GPU arbeiten mit jeweils zehn Kernen.

Apple hat zudem die Basisausstattung angepasst: Das Einstiegsmodell kommt nun mit 512 GB Speicher – doppelt so viel wie bisher. Hinzu kommen Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Ältere Geräte wie das MacBook Neo mit A18 Pro-Chip können zwar macOS 27 ausführen, stoßen bei komplexen KI-Aufgaben aber schnell an ihre Grenzen.

macOS 27: Das Ende der Intel-Ära

Die Entwickler-Beta vom 8. Juni 2026 markiert einen historischen Einschnitt: Intel-Macs werden nicht mehr unterstützt. Apple Silicon ist nun die alleinige Plattform. Dafür zeigt das System in ersten Tests bemerkenswerte Stabilität – ein Hinweis auf eine verlängerte interne Testphase nach zuvor gemeldeten Verzögerungen bei den KI-Funktionen.

Die Leistungssteigerung ist beeindruckend:
- 30 Prozent schnellere App-Starts
- 70 Prozent schnellere Fotoladezeiten
- 80 Prozent höhere AirDrop-Übertragungsraten

Apple Intelligence 2.0: Die KI-Offensive

Im Zentrum des Updates steht Apple Intelligence 2.0. Die wichtigsten Neuerungen:

Siri AI – Der Sprachassistent wurde grundlegend überarbeitet. Er nutzt nun persönlichen Kontext und kann den Bildschirminhalt erkennen. In der aktuellen Beta ist der Zugang noch über eine Warteliste geregelt.

Visuelle Intelligenz – Die Kamera-App kann Nährwertinformationen anzeigen, Restaurantrechnungen teilen und Kontaktdaten oder Termine aus Fotos extrahieren.

Design – Das neue „Liquid Glass“-Interface bringt einen Transparenzregler, einheitliche Fensterradien und randlose Seitenleisten.

Safari – Neue Funktionen wie „Tab Topics“ und „Benachrichtige mich“ erweitern den Browser.

Wichtig für Nutzer: Während grundlegende KI-Funktionen ab dem M1-Chip laufen, benötigen fortgeschrittene Features mindestens 12 GB RAM. Einige Spitzenfunktionen sind sogar erst ab dem M3-Chip verfügbar.

Ausblick: Touchscreen-Mac und faltbare Geräte

Analysen des Beta-Codes deuten auf Apples nächste Hardware-Schritte hin. Gefunden wurden Hinweise auf Touch-Gesten wie „Pull-to-Refresh“ und eine berührungsempfindliche Sidecar-Funktion. Das spricht für einen Touchscreen-MacBook, der zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen könnte.

Auch im iOS-27-Code fanden sich Spuren eines faltbaren Geräts mit mehreren Displays und Sensoren zur Erkennung des physischen Zustands.

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Partnerschaft mit Google und Drittanbieter-Integration

Für die KI-Grundlagenmodelle der nächsten Apple-Intelligence-Generation arbeitet das Unternehmen mit Google Gemini zusammen. Die Modelle umfassen rund 1,2 Billionen Parameter. Zudem plant Apple offenbar ein Erweiterungs-Framework für Drittanbieter-KI-Dienste wie Claude und ChatGPT.

Ein Wermutstropfen für europäische Nutzer: Die Siri-AI-Features werden beim Start in der EU nicht verfügbar sein. Wann sie nachgereicht werden, ist noch offen.

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