macOS 27: Apple bereitet radikalen Siri-Umbau zur WWDC vor
04.06.2026 - 22:36:03 | boerse-global.de
Während der Konzern für die kommende Woche die Vorstellung von macOS 27 plant, bringen Drittanbieter zeitgleich bedeutende Updates für den Mac auf den Markt. Die Entwicklung dreht sich um drei Schwerpunkte: schlankere Bedienung, durchgängiges Design und tiefere KI-Verschmelzung.
ForkLift 4.6.3: Mehr Infos auf einen Blick
Der Dateimanager ForkLift hat am Dienstag ein Update erhalten, das vor allem Vielarbeitern das Leben erleichtert. Die neue Version 4.6.3 zeigt in der Symbolansicht nun direkt Metadaten an – etwa die Anzahl der Dateien in einem Ordner, Videolängen oder Bildabmessungen. Bisher mussten Nutzer dafür extra ein Infofenster öffnen.
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Auch die Navigation wurde verbessert: Der „Gehe zu Ordner“-Dialog besitzt jetzt eine Verlaufsfunktion. Neue Tastenkombinationen mit der Befehlstaste und den Pfeiltasten erlauben zudem das schnelle Auf- und Zuklappen von Ordnern. Das klingt unspektakulär, spart aber im Arbeitsalltag jede Menge Klicks.
macOS 27: „Big Bear“ oder „Emerald“?
Am 8. Juni startet die WWDC – und mit ihr erwartet die Branche die Enthüllung von macOS 27. Der Codename steht noch nicht fest: „Big Bear“ und „Emerald“ kursieren als heiße Kandidaten. Klar ist dagegen die Designrichtung: Die Liquid-Glass-Ästhetik aus den Vorgängerversionen wird weiter verfeinert.
Doch der eigentliche Paukenschlag dürfte Siri betreffen. Der Sprachassistent soll einen grundlegenden Umbau erhalten – hin zu einem Chatbot-Interface mit Bildschirmerkennung und tieferer App-Integration. Branchenbeobachter rechnen mit einer engen Anbindung an Google Gemini. Parallel arbeitet Apple an Touch-Optimierungen für künftige OLED-MacBook-Pro-Modelle.
Ein harter Schnitt steht ebenfalls bevor: macOS 27 wird voraussichtlich den Support für Intel-Macs und die Rosetta-2-Übersetzungsumgebung beenden. Wer noch auf älterer Hardware sitzt, muss sich also Gedanken über einen Umstieg machen.
WhatsApp, Gemini und Wipr: App-Offensive für den Mac
Gleich mehrere bekannte Anwendungen erhalten derzeit ein Makeover:
- WhatsApp für Mac arbeitet an einer optischen Anpassung an Liquid Glass. Ein überarbeitetes Seitenmenü, ein neues Anhang-Menü und ein separater Bereich für gesperrte Chats sind in der Entwicklung.
- Google Gemini ist seit heute als eigenständige Mac-App verfügbar. Der Clou: Ein systemweiter Kurzbefehl (Option + Leertaste) ruft die KI auf – inklusive Bildschirmfreigabe zur Zusammenfassung von Inhalten.
- Wipr 2 bringt eine neue Funktion namens „Filtr“ mit. Sie blockiert Werbung und Tracker auf Netzwerkebene für alle Anwendungen – ganz ohne VPN.
Microsoft zieht nach: Windows-11-Kontextmenü wird überholt
Die Optimierung von Bedienelementen ist kein reines Apple-Thema. Microsoft hat diese Woche bestätigt, das Rechtsklick-Menü in Windows 11 grundlegend zu überarbeiten. Marcus Ash, Corporate Vice President für Design und Research, räumte ein, dass die Menüs zu komplex geworden seien. Ziel sei ein schnellerer, vollständig anpassbarer Zugriff.
Der Trend ist eindeutig: Sowohl Apple als auch Microsoft bekämpfen die „Menü-Blähung“ – und geben den Nutzern mehr Kontrolle über die Werkzeuge, die sie täglich brauchen.
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DaVinci Resolve 21 und Hermes Desktop: KI für Profis
Auch im professionellen Bereich tut sich einiges. Blackmagic Design hat die finale Version von DaVinci Resolve 21 veröffentlicht. Sie bringt KI-gestützte Werkzeuge für die Gesichtsretusche und die Suche nach Inhalten mit.
Einen Schritt weiter geht Nous Research mit Hermes Desktop. Der quelloffene KI-Agent wurde gestern vorgestellt und bietet eine einheitliche Oberfläche für Messenger, Terminal und mehr als 300 verschiedene KI-Modelle. Wer unterwegs ähnliche Effizienz sucht, dem sei die Android-App „Quick Search“ ans Herz gelegt – sie arbeitet wie die macOS-Spotlight-Suche als Overlay.
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