Apple, Intel-Unterstützung

macOS 27: Apple beendet Intel-Unterstützung, Siri wird intelligent

Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 02:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple veröffentlicht zweite öffentliche Beta von macOS 27 mit neuem Design und KI-Features. Intel-Unterstützung endet, erste Tests zeigen gemischte Performance.

macOS 27 Beta 2: Liquid Glass und Siri AI im Test
Hochwertiges MacBook Pro mit moderner, transluzenter Liquid-Glass-Benutzeroberfläche auf minimalistischem Schreibtisch. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple hat die zweite öffentliche Beta von macOS 27 freigegeben. Das Update bringt die umstrittene Liquid-Glass-Oberfläche und tiefgreifende KI-Integration.

Seit dem 26. Juli können Tester die neueste Version des Betriebssystems ausprobieren. Die Beta folgt auf die erste öffentliche Testphase vom 13. Juli und die Vorstellung des Systems Anfang Juni. Im Zentrum stehen drei große Neuerungen: das Redesign der Benutzeroberfläche, die Integration von Siri AI und der endgültige Abschied von Intel-Chips.

Liquid Glass: Schick, aber nicht immer praktisch

Das neue Designkonzept setzt auf Transparenz und Tiefe. Apple hat einen Liquid-Glass-Regler in die Systemeinstellungen eingebaut, mit dem Nutzer die Transparenz individuell anpassen können. Die Fensterecken sind runder geworden, Seitenleisten erstrecken sich über den gesamten Bildschirmrand und zeigen bunte Icons.

Doch die ersten Rückmeldungen fallen gemischt aus. Das Batterie-Symbol etwa hat an Lesbarkeit eingebüßt. Auch die neue Fenster-Anordnung – Apples Version des Snap-Features – kann laut Testern noch nicht mit Windows 11 mithalten. Positiv bewertet wird dagegen die Geste zum Aktualisieren von Inhalten per Trackpad-Wischbewegung.

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Siri wird intelligent – mit Wartezeit

Die größte Veränderung betrifft die Sprachassistentin. Siri AI kann jetzt aus Textbeschreibungen Kalendereinträge erstellen, visuelle Informationen analysieren und erweiterte Shortcuts ausführen. In Safari und Fotos helfen KI-Werkzeuge beim Zusammenfassen von Nachrichten und Organisieren von Bildern.

Allerdings: Der Zugang zu diesen Funktionen läuft über eine Warteliste. Technisch versierte Nutzer haben bereits Wege gefunden, die Beschränkung per Terminal-Befehl zu umgehen. Aktuell beherrscht Siri AI nur Englisch. Wer die volle KI-Power nutzen will, braucht mindestens einen M3-Prozessor und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Schluss mit Intel: Apple Silicon regiert

Mit macOS 27 zieht Apple einen Schlussstrich. Intel-Macs werden nicht mehr unterstützt. Das System läuft ausschließlich auf Apple Silicon – von M1 bis M5 sowie dem neuen MacBook Neo mit A18 Pro. Immerhin: Intel-Rechner erhalten noch drei Jahre lang Sicherheitsupdates.

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Auch Entwickler spüren den Wandel. Xcode 27 setzt ebenfalls Apple Silicon voraus und integriert KI-Modelle von Claude, Google und ChatGPT für automatische Code-Generierung. Dazu kommen ein verbessertes Game Porting Toolkit und ein Steam-Asset-Konverter.

Leistung: Licht und Schatten in der Beta

Die ersten Benchmarks zeigen ein uneinheitliches Bild. Lightroom Classic und Slack starten und arbeiten schneller als unter der Vorgängerversion Tahoe. Photoshop und Steam hingegen laufen in den frühen Builds langsamer. Apple wird die Performance bis zum finalen Release im Herbst 2026 voraussichtlich noch optimieren.

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