macOS 27: Apple beendet Intel-Support und schärft Hardware-Anforderungen
22.06.2026 - 23:42:41 | boerse-global.de
Apple arbeitet an Fehlerkorrekturen für aktuelle Systeme und treibt gleichzeitig die nächste Generation voran.
Der iPhone-Konzern steht vor einer Woche voller Software-Neuigkeiten. Noch in diesen Tagen sollen die Wartungsupdates iOS 26.5.2 und macOS Tahoe 26.5.2 erscheinen. Die Aktualisierungen zielen auf konkrete Probleme ab, die Nutzer in den vergangenen Wochen gemeldet hatten.
Fehler bei WLAN und Akku im Fokus
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Das mobile Update konzentriert sich auf zwei zentrale Schwachstellen: unzuverlässige WLAN-Verbindungen und übermäßigen Akkuverbrauch. Besonders betroffen waren ältere Geräte der Serien iPhone 11, iPhone 12 und iPhone 13. Diese Modelle litten unter deutlichen Leistungseinbußen, sobald der Energiesparmodus aktiviert war.
Die neue Version soll diese Performance-Dellen beseitigen. Hinzu kommen diverse Sicherheitsupdates und allgemeine Fehlerkorrekturen. Branchenbeobachter rechnen mit der Veröffentlichung zur Wochenmitte.
Zwei Entwicklungsstränge parallel
Während Apple die Wartungsversionen finalisiert, laufen die Arbeiten an den kommenden Systemgenerationen auf Hochtouren. Erst am Montag erschien die zweite Entwickler-Beta von macOS Tahoe 26.6. Dieses Update bringt kaum sichtbare Neuerungen, konzentriert sich aber auf Stabilität. Zu den wenigen Änderungen zählen eine Sicherheitskorrektur in Apple Maps und eine neue Systemwarnung, die bei 20.000 blockierten Kontakten erscheint.
Zeitgleich legte Apple die zweiten Betas von iOS 27 und macOS 27 Golden Gate vor. Das iOS-Update (Build 24A5370h) kommt als Over-the-Air-Paket mit über 11 Gigabyte daher – ein Hinweis auf den Umfang der Neuerungen. Die finalen Versionen sollen Mitte September erscheinen, pünktlich zur erwarteten Vorstellung des iPhone 18 Pro und Pro Max.
macOS 27: Neue Funktionen, schärfere Hardware-Anforderungen
Die zweite Beta von macOS 27 Golden Gate (Build 26A5368g) bringt nach dem ersten Entwickler-Event auf der WWDC einige Anpassungen. Dazu gehört ein Transparenz-Regler für die neue „Liquid Glass“-Oberfläche sowie überarbeitete, schärfere Icons.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
- Erweiterte Siri-KI mit tiefer Spotlight-Integration und Chatbot-Funktionen
- Visuelle Intelligenz und KI-gesteuerte Tab-Organisation in Safari
- „Schreibe mit Siri“ und eine neu gestaltete Image-Playground-App
- KI-Verbesserungen in den Apps Fotos und Passwörter
Der Systemwechsel bringt einen radikalen Einschnitt mit sich: macOS 27 unterstützt keine Intel-Macs mehr – auch nicht die Pro- und iMac-Modelle von 2019 und 2020. Voraussetzung ist Apple Silicon. Für die vollen Siri-KI-Funktionen wird zudem mindestens ein M3-Prozessor und 16 Gigabyte RAM benötigt. Die Installation selbst beansprucht rund 35 Gigabyte Speicherplatz.
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Sicherheitslücke bei älteren Chips
Die aktuellen Software-Aktivitäten fallen mit neuen Erkenntnissen zu älterer Hardware zusammen. Sicherheitsforscher haben eine nicht reparierbare Sicherheitslücke im SecureROM der Chips A12 und A13 entdeckt. Betroffen sind zahlreiche ältere Geräte: vom iPhone XS bis zum iPhone SE 2, mehrere iPad-Modelle sowie das erste Studio Display.
Auch bei den Wearables zeichnet sich ein Schnitt ab. watchOS 27 wird voraussichtlich die Apple Watch Series 6, 7 und 8 sowie die erste Ultra-Generation und die SE 2 nicht mehr unterstützen. Die öffentlichen Betas der 27er-Systeme sollen im Juli starten.
